22.11.2017, 10:57 Uhr

Schifffahrt nicht behindert Frachtschiff im Nebel auf Grund gelaufen


Der Schiffsführer eines deutschen Gütermotorschiffes verwechselt im Nebel die Fahrwassermarkierungstonnen und läuft auf Grund.

VILSHOFEN Am Mittwoch, 22. November, um 7.35 Uhr fuhr ein deutsches Gütermotorschiff, beladen mit 1.000 Tonnen Kunstdünger, auf der Donau bergwärts.

Bei Flusskilometer 2251,4 auf Höhe Vilshofen/Wimhof, verwechselte der Schiffsführer im dichten Nebel die Fahrwassermarkierungstonnen und lief mit seinem Schiff außerhalb der Fahrrinne auf Grund.

Bei dem Kontakt mit einem Felsen wurde ein Leck in die Außenhaut des Schiffes gerissen, sodass Wasser eingedrungen ist.

Da das Schiff doppelwandig ist und das Wasser daher mit dem Kunstdünger nicht in Kontakt kam, besteht keine Gefahr für die Umwelt.

Die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht angegeben werden.

Das Schiff ist momentan stabil. Das eindringende Wasser wird von den verständigten Feuerwehren und den schiffseigenen Pumpen abgepumpt.

Die Schifffahrt ist nicht behindert, da das Schiff außerhalb der Fahrrinne liegt.

Das WSA und die WSP sind an der Unfallstelle. Am Nachmittag wird über das weitere Vorgehen bei der Absicherung des Schiffes und der Bergung entschieden.


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