17.07.2019, 11:46 Uhr

Dramatische Vermisstensuche Wo ist Johann Knapp?

Wer hat Johann Knapp aus Landshut gesehen? (Foto:  Polizei Landshut)Wer hat Johann Knapp aus Landshut gesehen? (Foto: Polizei Landshut)

Noch immer sucht die Polizei fieberhaft nach dem Landshuter Johann Knapp, der am Sonntag, 14. Juli, spurlos verschwunden ist. Auch eine groß angelegte Suche im Bereich Pfettrach verlief am Dienstag ergebnislos und musste abgebrochen werden. Bis zu 190 Feuerwehrmänner, Polizei und Rettungskräfte waren im Einsatz. Aktuell geht die Polizei einer neuen Spur nach.

PFETTRACH Nachdem am Montag der Vermisste gegen 12 Uhr im Bereich Pfettrach gesehen worden war und die Suchmaßnahmen bis gegen 1 Uhr ergebnislos verliefen, entschloss sich die Polizei am Dienstagmittag, die Suche fortzusetzen. Aufgrund von Erkenntnissen aus dem persönlichen Umfeld des Vermissten wurden die Bereiche Pfettrach, Arth, Furth, Attenhausen, Tondorf bis zur Autobahn und wieder zurück nach Pfettrach in den Suchradius mit eingebunden. Da es sich um ein sehr großes Gebiet handelt, wurden gegen 12 Uhr, nach Rücksprache mit dem Kreisbrandrat, mehrere Landkreisfeuerwehren zur Unterstützung der Polizei alarmiert. „Die intensive Suche unter Einbindung eines Polizeihubschraubers dauerte bis 20 Uhr an, leider ohne Ergebnis“, so die Polizei.

Besonders hervorzuheben sei aus Sicht der Landshuter Polizei das hohe Engagement der Freiwilligen Feuerwehren. „Einschließlich verschiedener Nachalarmierungen waren bis zu 190 ehrenamtliche Feuerwehrler im Dauereinsatz. Zudem wurde in vorbildlicher Weise durch das BRK die Betreuung bzw. Versorgung der Einsatzkräfte gewährleistet.“

Heute, Mittwoch, erreichte die Polizeiinspektion eine Meldung, wonach eine ältere Person, auf die die Beschreibung des Vermissten passen könnte, am Montag gegen 17 Uhr, auf einer Parkbank zwischen Furth und Arth (bei Kindsmühle) gesehen wurde. Derzeit wird diesem Hinweis nachgegangen, ein Personensuchhund der Polizei ist im Einsatz. Entsprechend der Ergebnisse wird über weitere Suchmaßnahmen entschieden.

Auch Spürhunder der Polizei sind momentan im Einsatz. Foto: Mihajlo Maricic/123rf.com (Foto: Mihajlo Maricic/123rf.com)

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