09.05.2019, 11:52 Uhr

Polizei warnt vor „Fake-Anzeigen“ Dreiste Abzocke bei Wohnungssuche in Landshut

Bei der Wohnungssuche im Internet lauern einige Gefahren. (Foto: 123rf.com)Bei der Wohnungssuche im Internet lauern einige Gefahren. (Foto: 123rf.com)

„Vorsicht bei verlockenden Immobilienanzeigen, oftmals stecken kriminelle Machenschaften dahinter“, warnt die Landshuter Polizei. Und das nicht ohne Grund: Bei zwei Fällen hatten die Interessenten eine hohe Kaution für mögliche Wohnungen auf ausländische Konten überwiesen. Auf die neue Bleibe warten die Personen immer noch genauso wie auf die Rückerstattung ihres Geldes.

LANDSHUT Eine auf dem ersten Blick „günstige Immobilienanzeige“ zu einem Preis, der weit unter dem üblichen Marktwert liegt, ist ein Indiz für eine sogenannte „Fake-Anzeige“. Keinesfalls bei der Wohnungssuche in irgendeiner Weise in Vorkasse gehen bzw. für etwas bezahlen, was man noch gar nicht gesehen hat, dies sind die wichtigsten Ratschläge der Polizei. Trotzdem gelingt es Betrügern immer wieder, ihre Opfer durch falsche Inserate auf z.B. Online-Portalen buchstäblich über den Tisch zu ziehen.

So erging es einer 27-Jährigen, die sich für eine vermeintlich günstige 2-Zimmer-Wohnung in Landshut interessierte. Für die Wohnungsreservierung, ohne vorherige Besichtigung, überwies die Dame zwei Monatsmieten und eine Kaution in Höhe von 1.400 Euro auf ein britisches Konto. Erst im Nachhinein wurde die Dame stutzig und versuchte, das Ganze rückgängig zu machen. Auf die reservierte 2-Zimmer-Wohnung wartet die Geschädigte noch heute.

Ähnlich erging es einem 20-Jährigen, der sich auf eine Anzeige bzgl. eines Zimmers in einer Wohngemeinschaft meldete. Er überwies 880 Euro auf ein italienisches Konto, seitdem hat er jedoch nichts mehr von der angeblichen Vermieterin gehört bzw. auch keinen Zimmerschlüssel zugesandt bekommen.


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