07.01.2019, 13:41 Uhr

Wucher an der Haustür? Schlüsseldienst wollte 1.100 Euro für eine halbe Stunde Arbeit

Wer auf einen Schlüsseldienst angewiesen ist, sollte ganz genau aufpassen, wen er beauftragt. Sonst kann‘s richtig teuer werden. (Foto: 123rf.com)Wer auf einen Schlüsseldienst angewiesen ist, sollte ganz genau aufpassen, wen er beauftragt. Sonst kann‘s richtig teuer werden. (Foto: 123rf.com)

Ärgerlich, wenn die Haustüre zufällt und der Schlüssel innen steckt. Noch ärgerlicher ist es dann, wenn der Schlüsseldienst das Malheut zwar beseitigen kann, dann aber eine überaus satte Rechnung stellt.

WÖRTH/ISAR Am Samstag, gegen 12.30 Uhr, fiel einem 38-Jährigen aus Wörth die Haustür ins Schloss, der Schlüssel steckte von innen. Der verständigte Schlüsseldienst aus dem Landkreis Freising erstellte für die Türöffnung, einen neuen Zylinder und 30 Minuten Arbeitszeit eine Rechnung in Höhe von 1.100 Euro. Der Betroffene war nicht bereit, die Summe zu bezahlen, es kam zum Streit.

Dies war dann auch der Grund, warum die Polizei verständigt wurde. Nach Prüfung der Sachlage haben die Beamten ein Ermittlungsverfahren gegen den Verantwortlichen des Schlüsseldienstes, der bereits einschlägig in Erscheinung getreten ist, wegen Wucher eingeleitet.


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