09.10.2019, 22:55 Uhr

Theorie und Praxis 16 Feuerwehrmänner bildeten sich beim Lehrgang „Atemschutznotfallkonzept“ weiter

Kreisbrandmeister Manfred Albrecht und 1. Kommandant der Feuerwehr Abensberg Konrad Bauer, Kreisausbilder Feil, Schmitz, und Dillinger sowie die Lehrgangsteilnehmer aus den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Kelheim. (Foto: FF Abensberg)Kreisbrandmeister Manfred Albrecht und 1. Kommandant der Feuerwehr Abensberg Konrad Bauer, Kreisausbilder Feil, Schmitz, und Dillinger sowie die Lehrgangsteilnehmer aus den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Kelheim. (Foto: FF Abensberg)

Bereits zum neunten Mal führte die Landkreisfeuerwehr in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Abensberg am 27. und 28. September einen Lehrgang „Atemschutznotfallkonzept“ im Feuerwehrgerätehaus in Abensberg durch. 16 Feuerwehrmänner nahmen an der zweitägigen Fortbildung teil. Am Freitagabend referierte Kreisbrandmeister Manfred Albrecht über Vermeidung von Gefahrenpotential beim Atemschutz.

ABENSBERG Am Samstag setzten die Teilnehmer dann ihr theoretisches Wissen in die Praxis um. Vier Stationen mit je vier Atemschutzträgern wurden dabei abgearbeitet. Daniel Feil von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Abbach trainierte mit den Teilnehmern das Wechseln einer beschädigten Atemschutzmaske ohne Sicht. Michael Schmitz von der Freiwilligen Feuerwehr Kelheim zeigte, was ein Sicherheitstrupp alles mitführen muss und wie sich dessen richtige Vorgehensweise gestaltet. Andreas Dillinger ebenfalls von der Feuerwehr Kelheim trainierte den Ablauf einer Notfallrettung unter Einsatzbedingungen und Kreisbrandmeister Manfred Albrecht erläuterte Rettungsmöglichkeiten aus verschiedenen Notsituationen.

Mit dem diesjährigen Atemschutznotfallkonzept sind nun alle 47 Atemschutzfeuerwehren des Landkreises in der einheitlichen Vorgehensweise bei der Rettung verunfallter Atemschutzgeräteträgern geschult. Darüber sichtlich erfreut zeigten sich auch Kreisbrandrat Nikolaus Höfler und Kreisbrandinspektor Karl-Heinz Rott, die den Lehrgang während der praktischen Ausbildung besuchten.

Am Ende des Lehrgangs zeigte sich, wie wichtig der Erfahrungsaustausch unter den einzelnen Feuerwehren ist. Im Einsatz müssen alle Hand in Hand arbeiten, um gemeinsam schnellstmöglich auf plötzlich eintretende Notsituationen richtig reagieren zu können.


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