26.08.2019, 19:43 Uhr

Folgeunfall fordert zwei Leichtverletzte Motorrad fängt nach Unfall Feuer – Fahrer leicht verletzt

(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)(Foto: Joerg Huettenhoelscher/123rf.com)

Ein 30-Jähriger befuhr am Montag, 26. August, 11.53 Uhr, mit seinem Kraftrad KTM Adventure die Autobahn A9 in Richtung München auf dem linken Fahrstreifen. Er verlor aus bislang nicht geklärter Ursache auf der geraden Strecke kurz vor der Anschlussstelle Denkendorf die Kontrolle über sein Kraftrad, stieß gegen die Mittelleitplanke, stürzte und verletzte sich hierbei leicht.

DENKENDORF/LANDKREIS EICHSTÄTT Er kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Sein Motorrad fing nach dem Anstoß Feuer, brannte vollkommen aus und wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen. Der Sachschaden betrug circa 10.000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr aus Kipfenberg löschte den Brand und sicherte die Unfallstelle ab, da die Fahrbahn komplett für ca. eine ¾ Stunde gesperrt werden musste.

Folgeunfall am Stauende

Aufgrund des Unfalles mit dem verunfallten Kradfahrer bildete sich ein Stau. Mit circa 150 km/h fuhr gegen 11.55 Uhr eine 22-Jährige aus Kaufbeuren auf das Stauende zu, bremste und wich nach links aus. Sie fuhr zwei Mal gegen die Mittelleitplanke und anschließend mit ihrem VW Golf auf den Pkw BMW 318, mit dem ein 41-jähriger aus Nürnberg noch mit Schrittgeschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen fuhr, auf. Der BMW wurde dadurch nach rechts und so auf den VW Tiguan einer 74-jährigen aus dem Landkreis Miesbach, die sich auf dem mittleren Fahrstreifen befand, geschoben. Leicht verletzt wurde die Golffahrerin und 17-jährige Beifahrer im BMW, beide wurden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Es entstand ein Sachschaden von ca. 40.000 Euro. Der Golf und der BMW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zum Absichern der Unfallstelle war die Feuerwehr aus Kipfenberg vor Ort. Sie unterstützte auch beim Reinigen der Fahrbahn. Aufgrund der ausgelaufenen Betriebsstoffe und dem Bergen der Fahrzeuge musste die Fahrbahn für 1,5 Stunden komplett gesperrt werden, danach wurden der Seiten- und der rechte Fahrstreifen freigegeben. Bis zur Freigabe der gesamten Fahrbahn dauerte es dann noch circa eine Stunde. Es bildete sich dabei ein Rückstau von circa zwölf Kilometern.


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