01.01.2019, 14:10 Uhr

Bilanz der Silvesternacht Im Norden Oberbayerns mussten die Einsatzkräfte 257 Mal ausrücken

(Foto: firewings/123RF)(Foto: firewings/123RF)

Wie zu erwarten war, hatten zum Jahreswechsel die Polizeidienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord anlassbedingt eine nicht unwesentliche Zahl von Einsätzen aufgrund von Bränden, Körperverletzungsdelikten, Sachbeschädigungen und ähnliches zu bewältigen. Insgesamt waren dies 257 Einsätze, die einen Bezug zur Silvesternacht aufwiesen.

OBERBAYERN Immer wieder mussten Polizei und Feuerwehr in der Silvesternacht zu kleineren und größeren Bränden ausrücken, die vermutlich durch pyrotechnische Gegenstände entstanden sind. Kleinere Brandobjekte waren dabei unter anderem Altkleidercontainer in Eichstätt und Hitzhofen im Landkreis Eichstätt sowie in Ingolstadt. In Esting im Landkreis Fürstenfeldbruck und in Erding gerieten Papiercontainer in Brand, während im Bereich der Polizeiinspektion Poing mehrere Mülltonnen vermutlich aufgrund von Pyrotechnik in Flammen aufgingen.

Ein Brand an einem Mehrfamilienhaus in Fürstenfeldbruck gegen 2.20 Uhr wurde offensichtlich durch eine in einem angrenzenden Mülltonnenhäuschen platzierte Feuerwerksbatterie verursacht. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro. Personen wurden hier glücklicherweise nicht verletzt.

Ob der Brand einer Gartenhütte in Olching gegen 4 Uhr und ein Garagenbrand in Kottgeisering gegen 1.40 Uhr, beides Landkreis Fürstenfeldbruck, auf verirrte Feuerwerkskörper zurückgeführt werden kann, ist noch nicht eindeutig geklärt.

In Erding feuerte ein Mann eine Silvesterrakete wohl mutwillig in Richtung einer Personengruppe, wobei eine Frau leicht an der Hand verletzt wurde.

Zudem beschäftigten insgesamt 24 Körperverletzungsdelikte die Beamten der Polizeiinspektionen, wobei 33 verletzte Personen zu verzeichnen waren. Häufig standen die Beteiligten unter Alkoholeinfluss. Auch Sachbeschädigungen blieben nicht aus. Der vorläufige Sachschaden diesbezüglich beträgt 115.000 Euro.

Natürlich waren auch Ruhestörungen ein Thema in der Silvesternacht ein Thema. Zu 40 Einsätzen rückten die Beamten diesbezüglich an und konnten meist zufriedenstellende Lösungen für alle Beteiligten finden.


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