29.10.2018, 20:38 Uhr

Infostand in Saal an der Donau Polizei mit Präventionskampagne rund um das Thema Einbruchschutz vor Ort

(Foto: PP Niederbayern)(Foto: PP Niederbayern)

Am Sonntag, 28. Oktober, konnten sich im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags in Saal an der Donau Besucher am Stand der Polizei zum Thema Einbruchschutz informieren. Auch die Dienststellenleiter der umliegenden Polizeidienststellen sowie Landrat Martin Neumeyer und der Bürgermeister von Saal an der Donau, Christian Nerb, fanden sich am Stand der Polizei in Saal an der Donau ein und waren Ansprechpartner vor Ort.

SAAL AN DER DONAU 2017 konnten in Bayern fast 2.000 Einbrüche durch verschiedenste Maßnahmen verhindert werden. Dabei dürfte die tatsächliche Zahl der Einbrüche, die im Versuchsstadium blieben, weitaus höher sein. Nicht jeder Versuch wird entdeckt und angezeigt. Die Polizei in Niederbayern will die Bürgerinnen und Bürger verstärkt darauf aufmerksam machen, dass in der jetzt angebrochenen sog. „dunklen Jahreszeit“ Einbrecher die Gelegenheit nutzen, nicht so leicht gesehen zu werden. Einbrecher nutzen die Stunden der schon früh einsetzenden Dämmerung bzw. Dunkelheit bis zum Heimkommen des Haus- oder Wohnungsbesitzers, um in Ruhe und ungestört ins Haus einzudringen und sich zu „bedienen“. Wenn sie schnell ins Haus kommen können, ist das Risiko nicht sehr groß, entdeckt zu werden.

Die Erfahrung der Polizei zeigt, dass die Täter es oftmals sehr leicht haben und keine großen Hindernisse überwinden müssen. Sie finden gekippte Fenster und Terrassentüren, Hausschlüssel unter der Fußmatte etc.. Auch wenn 2017 in Niederbayern erneut ein Rückgang der Wohnungseinbrüche um circa 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr festgestellt werden konnte, befindet sich die Zahl der Wohnungsbrüche nach wie vor auf einem hohen Niveau und bedeutet für die Betroffenen nicht zuletzt auch eine wesentliche Beeinträchtigung ihres Sicherheitsgefühls. Jeder Einbruch in ein Haus oder eine Wohnung verursacht nicht nur materiellen Schaden, sondern hinterlässt bei den Opfern oft deutliche psychische Auswirkungen. Die Privatsphäre des Opfers ist verletzt worden, manche Geschädigte können sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr wohl fühlen und suchen sich sogar eine neue Wohnung wegen des starken Unbehagens oder sogar aus Angst, dass der Täter wiederkommt.

Von Seiten der Polizei werden eine Vielzahl von Maßnahmen getroffen, um die Täter abzuschrecken und somit geplante Einbrüche verhindern zu können. Dabei ist die Polizei auch auf Hinweise der Bevölkerung angewiesen, melden Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge. Die Polizei bietet Möglichkeiten, sich zu informieren. Die Fachberater der kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Landshut, Straubing und Passau geben produktneutral und kostenlose Tipps, mit welchen Sicherungstechniken man Haus oder Wohnung effektiv vor Einbrechern schützen kann. Der Einbau von entsprechenden Sicherungstechniken wird inzwischen auch durch die KfW gefördert. Mit der Aktion „K-Einbruch“ möchte die Polizei die Bürgerinnen und Bürger für das Thema Einbruchschutz, gerade zu Beginn der dunklen Jahreszeit, erneut sensibilisieren.

Weitere Infos rund um das Thema Einbruchschutz finden sich im Internet unter www.k-einbruch.de und unter www.polizei-beratung.de.


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