28.10.2018, 20:27 Uhr

Kein Führerschein Im Rausch zu schnell in den Kreisel – 41-Jähriger landet im Acker

(Foto: Christa Latta)(Foto: Christa Latta)

Weil er vermutlich viel zu schnell und zudem wohl betrunken war, flog ein Autofahrer mit seinem Pkw aus dem Kreisverkehr und landete im Graben des angrenzenden Ackers.

GROßMEHRING Am Samstagabend, 27. Oktober, vermutlich kurz nach 23 Uhr, befuhr ein 41-jähriger Pole mit seinem Opel Zafira im Gemeindebereich Großmehring die Staatsstraße 2231 vom Interpark kommend in Fahrtrichtung Demling. Am Kreisverkehr Nähe Katharinenberg wollte er diesen eigentlich an der zweiten Ausfahrt in Richtung Demling verlassen. Aufgrund seiner wahrscheinlich viel zu hohen Geschwindigkeit kam er im Kreisverkehr nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr ein Straßenschild sowie mehrere Leitpfosten, schleuderte in ein angrenzendes Feld und kam mit seinem Pkw dann an einem Graben um Stehen. Anschließend stieg der im Landkreis Eichstätt wohnende Drucker aus und entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um sein Fahrzeug, geschweige denn um den angerichteten Schaden gekümmert zu haben.

Um 23.20 Uhr wurde der verunfallte Pkw dann von einem anderen Verkehrsteilnehmer entdeckt und die Polizei verständigt. Der vermutete Fahrer konnte kurze Zeit später von der Polizei an dessen Wohnanschrift angetroffen werden. Vehement wurde nun bestritten, mit dem Auto gefahren zu sein, zumal man ja nicht mal im Besitz eines Führerscheines sei. Bei dieser Behauptung blieb der vermeintliche Fahrer auch dann noch, als bei ihm im Zimmer die Autoschlüssel aufgefunden werden konnten. Auch fand sich bei ihm eine verschmutzte Hose, an der Dreck von einem Acker festgestellt werden konnte. Bei dem nun durchgeführten Alkotest blies er zudem einen Wert weit jenseits der zwei Promille in das Testgerät, weshalb nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ingolstadt eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt wurde. Das immer noch im Acker stehende Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden summiert sich auf fast 4.000 Euro. Den Polen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Fahrerlaubnis.


0 Kommentare