26.09.2018, 13:20 Uhr

Sieben Einsätze Bilanz der Polizei für 2018 – die Geisenfelder feiert ein friedliches Volksfest

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Das diesjährige Geisenfelder Volksfest verlief aus polizeilicher Sicht relativ ruhig und ist sehr friedlich zu Ende gegangen. Insgesamt wurden sieben Einsätze, die mit dem Volksfest im Zusammenhang standen, verzeichnet. Im Gegensatz zum Vorjahr eine

GEISENFELD Insbesondere am Freitag und Samstag zeigten Streifenbeamte der Polizeiinspektion Geisenfeld und auch Kollegen vom Einsatzzug Ingolstadt mehrmals Präsenz durch Fußstreifen auf dem Festplatz. Zudem war während des gesamten Volksfestes auch ein von der Stadt Geisenfeld beauftragter Sicherheitsdienst eingesetzt.

Beim Volksfestbeginn am Freitag war die Polizeiinspektion Geisenfeld neben der Verkehrsabsicherung des Umzugs auch mit drei weiteren Einsätzen gefordert. Jeweils gegen Mitternacht kam es unabhängig zueinander zu zwei Streitereien, die jeweils mit einer Körperverletzung endeten. Im ersten Fall geriet wie bereits mitgeteilt ein 27-Jähriger mit einem 21-jährigen Volksfestbesucher aneinander und zog diesen an den Haaren. Einer schlichtenden 22-jährigen Frau schlug er schließlich noch ins Gesicht. Beim zweiten Streit fiel ein 37-jähriger Volksfestbesucher durch ausländerfeindliche Äußerungen und insgesamt aggressives Verhalten negativ auf. Auch er war stark alkoholisiert und musste nach einem Platzverweis von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes aus dem Festzelt begleitet werden. An nächsten Tag in der Früh erstattete der 37-Jährige dann bei der Polizeiinspektion Geisenfeld Anzeige gegen vier Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, da diese ihn angeblich geschlagen hätten. Bei der Anzeigeerstattung hatte der Mann immer noch 1,1 Promille intus.

Am Freitagabend musste schließlich noch ein mit 2,5 Promille stark alkoholisierter Volksfestbesucher in polizeilichen Gewahrsam genommen werden, da er den zuvor ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam und sich sehr aggressiv verhielt.

Am Samstag schlug dann noch ein 26-Jähriger einem Volksfestbesucher mit der Faust ins Gesicht. Der Täter war mit zwei Promille erheblich alkoholisiert.

Von Sonntag bis Dienstag war es dann auf dem Festgelände von polizeilicher Seite wieder ruhig und es waren keinerlei Vorfälle zu verzeichnen.

Außerhalb des Volksfestgeländes wurden im gesamten Zeitraum drei Vorfälle verzeichnet, die mit dem Volksfest im Zusammenhang stehen. Zum einen wurde von Samstag auf Sonntag einem Volksfestbesucher das Fahrrad entwendet. Des Weiteren wurde jeweils in der Krankenhausstraße durch unbekannte Täter an einem Pkw das Kennzeichen entwendet sowie ein Gullydeckel ausgehängt.

An den Partylokalen in der Innenstadt gab es dieses Jahr keinerlei Vorfälle. Auch wurden im gesamten Zeitraum keine alkoholbedingen Verkehrsunfälle, welche dem Volksfest zuzurechnen wären, verzeichnet. Ebenso wurden auch keine so genannten folgenlosen Trunkenheitsfahren festgestellt.


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