13.06.2018, 15:41 Uhr

30.000 Euro Schaden 37-Jähriger bleibt ohne Grund auf der Autobahn stehen – das nachfolgende Auto konnte nicht mehr bremsen

(Foto: Marcel Mayer)(Foto: Marcel Mayer)

Ein 37-jähriger aus dem Landkreis Donau-Ries war am Dienstag, 12. Juni, um 23.50 Uhr mit seinem Fiat Punto auf der A9 in Richtung Nürnberg unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Ingolstadt-Ost blieb er aus unbekanntem Grund zwischen dem rechten Fahrstreifen und dem Seitenstreifen stehen.

INGOLSTADT Ein nachfolgender 51-jähriger Lkw-Fahrer aus Nürnberg erkannte den unbeleuchteten Pkw zu spät und fuhr mit seinem 26-Tonner auf des Heck des Fiats auf. Anschließend schob er den Pkw gegen die rechte Schutzplanke, wodurch der 37-jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt wurde. Die Berufsfeuerwehr Ingolstadt musste den Mann mittels Rettungsspreizer aus seinem Wagen bergen, bevor er ins Klinikum Ingolstadt gebracht werden konnte. Da bei dem Fiat-Fahrer Alkoholgeruch festzustellen war, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Der Gesamtschaden an den beiden beteiligten Fahrzeugen wird auf rund 30.000 Euro geschätzt, der Lkw-Fahrer blieb durch den Unfall unverletzt. Zur Unfallaufnahme mussten die rechte und die mittlere Spur für eine halbe Stunde gesperrt werden, zu größeren Behinderungen kam es jedoch nicht.


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