07.05.2018, 15:34 Uhr

1.600 Radfahrer kontrollier Fahrradkontrolltage in Ingolstadt - 107 Verwarnungen ausgesprochen

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Wie angekündigt führte die Polizeiinspektion Ingolstadt zusammen mit dem Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Ingolstadt vom 2. bis zum 4. Mai im Stadtgebiet Fahrradkontrolltage durch.

INGOLSTADT Unterstützt wurden die Ingolstädter Beamten dabei von jungen Kollegen der Bereitschaftspolizei aus Eichstätt, die im Rahmen ihrer Ausbildung erste Erfahrungen in der Kommunikation mit dem Bürger sammeln und die in der Theorie behandelte Grundsätze in der Praxis anwenden sollten. Bei der Bevölkerung fand die Aktion überwiegend positive Resonanz. Nicht wenige meinten sogar, man sollte solche Maßnahmen ruhig öfter durchführen, da sie schließlich der Sicherheit aller dienten. Missmutige Äußerungen beschränkten sich auf wenige Ausnahmefälle.

An den drei Tagen wurden insgesamt etwa 1.600 Radfahrer kontrolliert. Dabei kam es zu knapp 600 Beanstandungen, die sich jedoch mehrheitlich auf weniger gravierende Ausrüstungsverstöße verteilten. Natürlich befanden sich auch wieder etliche „Geisterradler“ unter den Kontrollierten, die dieses Mal meistens mit mündlichen Verwarnungen davon kamen. Bei einem Radfahrer, der nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt wird, fanden die Beamten eine geringe Menge Cannabis.

Die Angestellten des Verkehrsüberwachungsdienstes der Stadt Ingolstadt kontrollierten ausschließlich das verbotswidrige Befahren der Fußgängerzone durch Radfahrer. Dabei wurden insgesamt 107 Verwarnungen ausgesprochen. Ein Radfahrer musste gleich zwei Mal in die Tasche greifen, da er am darauffolgenden Tag noch mal erwischt wurde.


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