14.04.2018, 11:47 Uhr

Unfall bei Ingolstadt Fahrstreifenwechsel auf der A9 endet mit einer Verletzten und 10.000 Euro Schaden

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Am Abend des Freitags, 13. April, gegen 19.40 Uhr befuhr eine 52-Jährige aus dem oberbayerischen Landkreis Erding mit ihrem Pkw die Autobahn A9 in Fahrtrichtung München mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen. Zwischen den Anschlussstellen Ingolstadt-Nord und Ingolstadt-Süd wechselte eine 18-Jährige aus dem niederbayerischen Landkreis Kelheim mit ihrem Pkw vom mittleren auf den linken Fahrstreifen. Hierbei übersah die Niederbayerin die von hinten, mit hoher Geschwindigkeit ankommende Oberbayerin.

A9/INGOLSTADT Trotz einer sofort eingeleiteten Vollbremsung konnte die 52-Jährige einen Zusammenstoß auf dem linken Fahrstreifen nicht mehr vermeiden. Der Pkw der 18-Jährigen wurde dadurch nach rechts über alle drei Fahrstreifen geschleudert und kam entgegen der Fahrtrichtung im Grünstreifen zum Stehen. Die aus dem Landkreis Erding stammende Fahrzeugführerin kam mit ihrem Pkw auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Durch das Unfallgeschehen wurde die 52-Jährige glücklicherweise nur leicht verletzt, musste jedoch mit dem Rettungsdienst in ein Ingolstädter Krankenhaus eingeliefert werden. Die 18-jährige Niederbayerin trug keine Verletzungen davon. Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von verständigten Abschleppunternehmen geborgen und abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden liegt bei gut 10.000 Euro.

Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten war der linke Fahrstreifen in Fahrtrichtung München für etwa eine Stunde gesperrt. Hierdurch kam es zu kleineren Behinderungen. Neben den Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt und dem Rettungsdienst war auch die Berufsfeuerwehr Ingolstadt mit mehreren Fahrzeugen an der Einsatzörtlichkeit.


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