01.01.2019, 20:19 Uhr

Chinese und Ungar gerieten in Streit Schon wieder eine Messerstecherei!

Symbolfoto (Foto: Holger Becker)Symbolfoto (Foto: Holger Becker)

48-jähriger Chinese schwer verletzt: Ermittlungen wegen versuchter Tötung

FREISING Am späten Sonntagabend stach ein 24-jähriger Tatverdächtiger mehrmals mit einem Messer auf sein 48-jähriges Opfer ein und verletzte es schwer, sodass die Kriminalpolizei Erding wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.

Am Sonntag, 30. Dezember, teilten Anwohner der Finkenstraße gegen 23.15 Uhr per Notruf mit, dass dort ein Mann niedergestochen worden sei. Tatsächlich fanden Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Polizei bei ihrem Eintreffen einen stark blutenden verletzten Mann vor. Zunächst musste von lebensbedrohlichen Verletzungen ausgegangen werden, weshalb der verletzte 48-jährige chinesische Staatsangehörige nach Erstversorgung in eine Klinik eingeliefert und dort operiert wurde. Inzwischen wird sein Zustand nicht mehr als lebensbedrohlich eingestuft.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Erding waren das Opfer und ein 24-jähriger Ungar, beide in Freising wohnhaft, zusammen mit dem Pkw des 48-Jährigen unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen gerieten die beiden in Streit, worauf der 24-Jährige offenbar mehrfach auf sein Opfer einstach und ihm schwere Verletzungen u. a. am Oberkörper zufügte. Nach der Tat flüchtete der Tatverdächtige zunächst, konnte jedoch ca. 30 Minuten später von Beamten der Polizeiinspektion Freising in Tatortnähe festgenommen werden.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Landshut stellte Antrag auf Haftbefehl gegen den 24-Jährigen, der am Montag, 31. Dezember, der zuständigen Ermittlungsrichterin vorgeführt wurde. Diese ordnete die Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen an. Die Ermittlungen zu Motivlage und Hintergründen der Tat dauern noch an.