15.04.2018, 14:51 Uhr

Krawalle befürchtet Volksfest Neufahrn: Zunahme von Polizeieinsätzen

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Gleich mehrfach war beim Volksfest in Neufahrn in diesem Jahr großes Polizeiaufgebot nötig, da der anwesende Sicherheitsdienst Massenschlägereinen befürchtete.

NEUFAHRN Durch eine hohe Polizeipräsenz konnte Schlimmeres verhindert werden. In den späten Abendstunden erschien am Freitag ein Jugendlicher auf der Wache der PI Neufahrn und gab an mit zwei türkischstämmigen Jugendlichen im Fahrgeschäft „Swingtime“ in Streit geraten zu sein. Hierbei hatte er von einem der beiden Täter einen Kopfstoß gegen seine Nase erhalten, wodurch er nicht unerheblich verletzt worden war. Außerdem war durch das Agieren der Täter ein unbeteiligtes Mädchen verletzt worden, das hinter dem zunächst geschädigten Jugendlichen gestanden hatte. Der Jugendliche hatte sich zunächst selbstständig zum Arzt begeben.

Zeugen dieses Vorfalls, auch das leicht verletzte Mädchen, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer: 08165/9510-0 mit Polizei Neufahrn in Verbindung zu setzen.

Dann war abermals die Anfahrt von mehreren Streifen erforderlich, nachdem es vor dem Zelt zu einer Auseinandersetzung unter mehreren Jugendlichen gekommen war. Dieser Streit, so der bisherige Ermittlungsstand, hatte sich vom Autoscooter dorthin verlagert. Vor Ort traf die Polizei auf zwei verletzte Jugendliche, die sich ebenfalls selbst zum Arzt begeben wollten. Zur Ermittlung der mindestens drei bisher unbekannten Täter konnten erste Ermittlungsansätze gewonnen werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Auch bezüglich dieses Vorfalls werden Zeugen und bisher nicht gehörte Beteiligte gebeten, sich unter der oben genannten Telefonnummer mit der PI Neufahrn in Verbindung zu setzen.

Abschließend merkt die Polizei an, dass es sich als richtig erwiesen hatte, dass die Schichtstärke der PI Neufahrn während der Volksfestzeit deutlich erhöht wurde. Ob das Sicherheitskonzept insgesamt einer Anpassung bedarf wird Gegenstand der Nachbearbeitung der genannten Einsätze sein. Bemerkenswert ist, dass es in den Vorjahren auffällig ruhig war und Sicherheitsstörungen eher die Ausnahme waren.


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