02.11.2019, 15:42 Uhr

Tipps der Polizei zum Einbruchschutz „Schützen Sie Ihre vier Wände!“

(Foto: Andrey Popov/123rf.com)(Foto: Andrey Popov/123rf.com)

Zwar setzt sich der Trend rückläufiger Fallzahlen (458 Fälle in 2018) auch in diesem Jahr im Bereich der Wohnungseinbruchskriminalität fort, jedoch wird gerade die dunkle Jahreszeit häufig von Einbrechern genutzt, um im Schutz der Dunkelheit in eine Wohnung oder Haus einzubrechen.

NIEDERBAYERN Geschädigte von Wohnungseinbrüchen sind oftmals traumatisiert. Das Vertrauen in ein sicheres Zuhause ist nicht selten zerstört und es kann u. U. neben dem Sach- oder Diebstahlsschaden zu einer großen psychischen Belastung bei den Opfern kommen. Umso bedeutender ist es, sich vor Wohnungseinbrüchen zu schützen und sich über entsprechende Sicherheitstechnik zu informieren.

Die hohe Zahl der verhinderten Einbrüche zeigt, dass richtiges Verhalten und der Einsatz einbruchhemmender Produkte ein guter Weg sind, Einbrecher draußen zu halten. Wer renovieren will oder vielleicht einen Neubau plant, sollte sich über einbruchhemmende Produkte informieren. Inzwischen gibt es sogar Förderprogramme über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Niederbayern, stehen zudem für Fragen zu einbruchhemmenden Produkten gerne zur Verfügung.

Trotz sinkender Fallzahlen möchte das Polizeipräsidium Niederbayern die Bevölkerung zur Wachsamkeit aufrufen und einige wertvolle Verhaltenstipps für ein sicheres Zuhause geben:

- Schließen Sie Ihre Haustüre ab, sobald Sie Ihr Haus/Wohnung verlassen – auch wenn es nur für kurze Zeit ist. Lassen Sie Fenster und Terrassentüren nicht gekippt.

- Verstecken Sie Ihren Haustürschlüssel nicht draußen – Einbrecher finden jedes Versteck.

- Sollten Sie Ihren Haustürschlüssel verlieren, wechseln Sie umgehend den Schließzylinder aus.

- Stichwort: „Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft“! Achten Sie auf verdächtige Fahrzeuge/Personen in Ihrer Wohngegend/Straße/Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück und informieren Sie umgehend die Polizei über „110“.

- Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, wie z. B. in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter.


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