17.07.2019, 14:16 Uhr

Praktikum 99 Schüler bei der Panther Challenge


Bei der Panther Challenge werden die Jungs und Mädels körperlich gefordert.

DEGGENDORF „Panther 100-300-aufstehen“, schallte es um 5.50 Uhr unerbittlich durch die Zeltstadt in der Bundespolizeiabteilung.

Am Tag 2 der Panther Challenge wurden die Jungs und Mädels bereits in den frühen Morgenstunden körperlich gefordert.

Am Sportplatz absolvierten sie den Cooper-Test (zwölf Minuten-Lauf) und weitere Sportelemente des Auswahlverfahrens für die Bundespolizei. Anschließend hatte Kickbox-Weltmeisterin Julia Irmen eine weitere drillmäßige Lektion Einsatztraining parat.

Am Flugplatz Stauffendorf warteten bereits die Vierbeiner Falko und Alfons mit ihren Diensthundeführern. Sie präsentierten die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bis hin zur Festnahme. Es folgte eine Einweisung in die Wasserwerfer 10000 sowie Fahrten mit den Sonderwagen 3 und einem weiteren Sonderfahrzeug der Bundespolizei, dem Mowag Eagle IV.

Weiter ging es zu Wasser. Während die Challenger tags zuvor rasante Einsatzfahrten auf der Donau mit motorisierten Dienstbooten erlebten, mussten sie am Weiher in Stauffendorf im Zugrahmen (33) in Schlauchbooten selber paddeln.

Zurück in der Abteilung gab es kohlehydratreiches Mittagsessen. Gestärkt mit Spaghetti traten die 99 Schüler jeweils in 11-er Gruppen die Challenge an, einen Wettbewerb aus zehn Stationen basierend auf bundespolizeilichen Einsatzlagen.

Ein Hindernislauf mit Körperschutzausstattung, ein Orientierungslauf durch die Abteilung, Sandsäcke schleppen bei einer Hochwasserlage oder der Wassertransport im Rahmen einer Brandkatastrophe forderten die Kids physisch. Jedoch war auch Köpfchen gefragt wie beispielsweise bei der Tatortarbeit, bei Allgemeinwissenstests oder Konzentrationsaufgaben. Alle Einsatzlagen konnten nur im Team bewältigt werden. Zum Schluss traten alle Gruppen zu einem Skirennen auf dem Sportplatz gegeneinander an. „Bundespolizei Spitzensport“, so die Bezeichnung der Station. Auf überdimensionalen Skiern war Gleichschritt von Vorteil, um gemeinsam das Ziel zu erreichen.

Nach einem herausfordernden und schweißtreibenden Tag bei hochsommerlichen Temperaturen durften die Challenger am üppigen Grillbuffet ihre Akkus für den Abschlusstag wieder aufladen.

Der Präsident der Direktion Bundesbereitschaftspolizei, Präsident Uwe Sieber, der den Tag interessiert verfolgte, zeigte sich sichtlich beeindruckt vom Engagement und den Leistungen der potenziellen Bewerber für die Bundespolizei: „Was ich heute hier in Deggendorf im Rahmen dieses Nachwuchsgewinnungsprojektes erleben durfte, übertrifft meine ohnehin schon hohen Erwartungen. Die Jugendlichen sind diszipliniert, motiviert, gehen an die Grenzen ihrer eigenen Leistungsfähigkeit und zeigen zudem enormen Teamgeist. Dies sind Eigenschaften, die einen Bundespolizisten in besonderem Maße auszeichnen. Genau diese Charaktere suchen wir bei der Bundespolizei.“, so Präsident Sieber.


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