09.05.2018, 10:07 Uhr

Herumlungerer Polizei verstärkt Präsenz in den Grün- und Parkanlagen

(Foto: Polizei)(Foto: Polizei)

Die ersten Sonnenstrahlen locken Sonnenhungrige, Spaziergänger und Erholungssuchende in die städtischen Grünanlagen. Gleichzeitig nehmen aber auch Beschwerden aus der Bevölkerung zu. So führen Bürger wiederholt Klage darüber, dass Personengruppen unterschiedlicher Nationalität und Altersgruppen in Parkanlagen und auf den Bogenbachdämmen „herumlungern“.

DEGGENDORF Alkoholkonsum, mitunter daraus resultierender Vandalismus und Beschädigung von Allgemeingut können das Sicherheitsgefühl beeinträchtigen und Schaden für die Allgemeinheit verursachen. So sind Glasscherben auf Spazierwegen und herumliegende Überreste irgendwelcher Feierlichkeiten wegzuräumen oder Schmierereien zu entfernen. Maßnahmen, die letztlich volkswirtschaftlichen Schaden verursachen und der Allgemeinheit Geld kosten.

Neben anderen Rechtsvorschriften hat beispielsweise die Stadt Deggendorf in ihrer Satzung über die Benutzung der öffentlichen Grünanlagen Verhaltensvorschriften für die Benutzer der städtischen Grünanlagen erteilt. So sind diese unter anderem angehalten, sich „so zu verhalten, dass kein anderer gefährdet, geschädigt oder mehr als nach den Umständen vermeidbar behindert oder belästigt wird“.

Auch eine Beschädigung oder Verunreinigung ist wie der Aufenthalt zum Alkoholgenuss oder das Entzünden von offenem Feuer außerhalb dafür vorgesehener Einrichtungen verboten.

Spielplätze und Spieleinrichtungen dürfen nur von Personen der Altersgruppen und in dem Umfang benützt werden, für die sie freigegeben sind. Hinweise darauf sind aus den jeweils angebrachten Schildern ersichtlich.

Doch nicht alle halten sich daran. Vor diesem Hintergrund will die PI Deggendorf in der nächsten Zeit die Präsenz und die Ansprechbarkeit der Polizei in den Grün- und Parkanlagen des Stadtgebietes durch vermehrte Streifen, zu Fuß und auch mit Streifenfahrzeugen, erhöhen. Sie wird dabei von den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Sicherheitswacht tatkräftig unterstützt.

In diesem Zusammenhang weiset die Polizei darauf hin, dass Verstöße gegen die Benutzungsvorschriften mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl zur Anzeige gebracht werden. Gegen Straftaten oder dort, wo sich Spaziergänger oder Besucher belästigt oder gar gefährdet sehen, wird konsequent eingeschritten.

Deshalb der Appell an alle Bürger: Melden Sie Vandalen über Notruf 110 an die Polizei, geben Sie dabei den genauen Standort und möglichst eine Personenbeschreibung und die Anzahl der Personen durch. Idealerweise bleiben Sie telefonisch mit uns in Verbindung, bis die ersten Einsatzkräfte eintreffen.

Natürlich kann man jederzeit die Polizeibeamten auf Streife oder die Sicherheitswacht ansprechen.


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