18.09.2020, 09:27 Uhr

Bauarbeiten an Umfahrung Sperrung B 299 in Altenmarkt bis Ende November

Vollsperre der B 299 bei Altenmarkt ab 22. September - die Gesamtfertigstellung der Ortsumfahrung ist für Ende dieses Jahres geplant. Foto: 123rfVollsperre der B 299 bei Altenmarkt ab 22. September - die Gesamtfertigstellung der Ortsumfahrung ist für Ende dieses Jahres geplant. Foto: 123rf

Straßenbauarbeiten für die Ortsumfahrung von Altenmarkt gehen in die nächste Phase

Altenmarkt. Die Bauarbeiten für die Ortsumfahrung von Altenmarkt gehen in die nächste Phase. Ab Dienstag, 22. September, wird die Anbindung der neuen Ortsumfahrung an die bestehende Bundesstraße 299 nördlich von Altenmarkt hergestellt. Für diese Arbeiten muss die Bundesstraße 299 in diesem Bereich bis voraussichtlich Ende November für den Verkehr voll gesperrt werden. Ab Anfang November sind auch die ersten Testphasen der Tunnelbetriebstechnik im Aubergtunnel im so genannten Probebetrieb geplant. Derzeit laufen mit Nachdruck noch die Straßenbauarbeiten auf der Westseite des Aubergtunnels im Zuge der Wasserburger Straße.

Die dem Aubergtunnel vorgelagerten und von der Tunnelzentrale aus zu steuernden Verkehrszeichen und Leiteinrichtungen werden derzeit montiert. Gleichzeitig finden auf der Hauptstrecke und auf Teilbereichen der neuen Gehwege Asphaltierungsarbeiten sowie die Beschilderungs-, Markierungs- und Schutzplankenarbeiten statt, so dass die neue Hauptfahrbahn im Zuge der Wasserburger Straße ab nächster Woche wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

Ab Dienstag, 22. September, wird dann die bestehende B 299 im Nordosten des Aubergtunnels umgebaut und der Anschluss an die neue Straßenführung hergestellt. Im Erdbau fehlen derzeit noch ca. 300 Meter vom neuen Kreisverkehr bis zur Anbindung der Straße auf den Bestand der

B 299. Für diese Umbauarbeiten muss die Bundesstraße B 299 nördlich von Altenmarkt für den Verkehr voll gesperrt werden.

Die Umleitungen für den Verkehr von Wasserburg /Obing mit Zielrichtung Norden nach Tacherting, Altötting führen weiterhin ab Rabenden über die Kreisstraße TS 31 in Richtung Kienberg und von dort über die Staatsstraße 2357 nach Trostberg (Schwarzer Berg) zur B 299.

Für die Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Altötting mit Zielrichtung Obing / Wasserburg unterwegs sind, wird eine Umleitungsstrecke bereits ab Wiesmühl an der Alz über die Kreisstraßen TS 20 und TS 8 in Richtung Emertsham und von dort weiter in Richtung Kienberg und Rabenden angeboten.

Die Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Traunstein mit Zielrichtung Obing / Wasserburg unterwegs sind, können die B 304 in Richtung Wasserburg bzw. umgekehrt wieder befahren. In Altenmarkt muss im Bereich der neuen Umgehungsstraße die neue Bedarfsumfahrung unter dem Bauwerk Dorfener Straße genutzt werden, um auf die neue Wasserburger Straße zu gelangen.

Verkehrsteilnehmer, die in Nord-Süd-Richtung im Zuge der B 299 und B 304 und umgekehrt unterwegs sind, werden ab Wiesmühl über die Kreisstraße AÖ 23 nach Feichten an der Alz und weiter über die TS 51 nach Engertsham geführt. Von dort wird der Verkehr über die Kreisstraßen TS 26 und TS 51 über Lindach zur Staatsstraße 2093 über Stein an der Traun zurück zur B 304 umgeleitet.

Die Schulbustransporte in Altenmarkt werden durch RVO in Abstimmung mit der Gemeinde Altenmarkt an der Alz bzw. den Schulen organisiert.

Wenn einerseits die Bauarbeiten im Straßenbau und andererseits die Bauarbeiten zur Betriebstechnik im Aubergtunnel weiterhin ohne Probleme und Verzögerungen umgesetzt werden können, ist ab Anfang November auch der Beginn des so genannten Tunnelprobebetriebs vorgesehen.

In dieser Testphase werden alle im Tunnel vorhandenen Sicherheitseinrichtungen, die Leit- und Führungstechnik sowie die umfangreichen Erfassungs- und Meldesysteme auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft. Melde- und Übertragungswege vom Tunnel zur Tunnelzentrale und umgekehrt müssen ebenfalls geprüft werden.

Da der Aubergtunnel auch 24 Stunden über die Tunnelleitzentrale in Freimann bei München überwacht wird, müssen auch diese Schaltungen auf Ihre Funktionalität hin geprüft werden. Um die Sicherheits- und Betriebstechnik nicht nur virtuell, sondern auch unter realen Bedingungen zu testen, ist es vorgesehen, dass auch phasenweise der Verkehr bereits durch den Tunnel geleitet wird.

Das Straßenbauamt bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis, dass Bauarbeiten und Umleitungen im Zuge einer so wichtigen Verkehrsader wie der B 299 und der B 304 zwangsläufig zu unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen führen.

Auch wenn sich die notwendigen Coronaregelungen auf der Baustelle gut etabliert haben, gibt es bei der Planung von Bauabläufen und bei der Abwicklung der Baumaßnahmen immer noch gewisse Unwägbarkeiten und es können Schwierigkeiten entstehen, die wiederum zu Bauverzögerungen führen.

Das Staatliche Bauamt Traunstein bittet die ortskundigen Verkehrsteilnehmer, die Baustelle großräumig zu umfahren. Für die notwendigen Fahrten bitten wir aufgrund der weiträumigen Umleitungen mehr Zeit einzuplanen.

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