20.06.2020, 10:00 Uhr

Traktor verliert Hydrauliköl Eineinhalb Kilometer lange Ölspur

Wegen der etwa eineinhalb kilometerlangen Ölspur waren Feuerwehr, Straßenmeisterei und Polizei stundenlang im Einsatz. Foto: HobmaierWegen der etwa eineinhalb kilometerlangen Ölspur waren Feuerwehr, Straßenmeisterei und Polizei stundenlang im Einsatz. Foto: Hobmaier

Etwa 60 Liter Hydrauliköl auf eineinhalb Kilometer Länge verteilt

Traunstein. Eine etwa eineinhalb kilometerlange Ölspur beschäftigte die Feuerwehr Kammer, die Straßenmeisterei des Landkreises sowie die Polizei am Donnerstagnachmittag auf der Kreisstraße TS 1. Ein Traktor hatte rund 60 Liter Hydrauliköl verloren. Die Reinigungsarbeiten führten zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen. Rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie mehrere Mitarbeiter der Straßenmeisterei waren für mehr als drei Stunden mit den Reinigungsarbeiten beschäftigt. Diese wurden zudem von einer extra angeforderten Kehrmaschine unterstützt.

Ein Wonneberger war mit seinem Traktor aus Richtung Traunstein kommend auf der Kreisstraße TS 1 von Traunstein kommend in Richtung Kammer unterwegs. Kurz vor Rettenbach bemerkte er, dass die Lenkung seines Fahrzeuges zusehends schwergängig wurde. Daraufhin stellte er fest, dass er eine längere Ölspur hinter sich herzog und verständigte die Feuerwehr. Ein technischer Defekt an einer Leitung war die Ursache für den Ölverlust. Eine Polizeistreife aus Traunstein war zur Aufnahme des Sachverhalts vor Ort.

Gegen 14:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte durch die Leitstelle Traunstein alarmiert. Vor Ort haben sie zunächst den weiteren Ölverlust gestoppt sowie eine umfangreiche Verkehrsabsicherung erstellt. Auf Grund der ersten Lagebeurteilung durch Einsatzleiter Tobias Heigermoser aus Kammer wurde die Straßenmeisterei des Landkreises hinzugezogen. In Abstimmung wurde zunächst der Streckenabschnitt abgestreut und per Hand gekehrt. Im Anschluss reinigte die Kehrmaschine die Fahrbahn insgesamt zweimal, ehe die Griffigkeit der Fahrbahn in ausreichendem Maße wiederhergestellt war.

Das Hydrauliköl löste sich nur sehr schwer von der Fahrbahndecke, was zu den langwierigen Reinigungsarbeiten führte. Insbesondere während des Berufsverkehrs mussten sich die Autofahrer in Geduld üben. „Bis auf ganz wenige Ausnahmen haben sich alle vorbildlich verhalten und die nötige Geduld an den Tag gelegt, so konnten wir auf eine komplette Sperrung der TS 1 für die Zeit der Fahrbahnsäuberung verzichten“, fasst Feuerwehreinsatzleiter Tobias Heigermoser zufrieden zusammen.