17.09.2018, 09:42 Uhr

Rettungshubschrauber im Einsatz Radler kommt von Fahrbahn ab und verletzt sich schwer

(Foto:  teka77/123rf.com )(Foto: teka77/123rf.com )

Ein 59-jähriger einheimischer Radfahrer ist am Sonntagabend,16.September2018, im südlichen Lattengebirge bei der Abfahrt von der Mordau-Alm zum Taubensee gestürzt und unter anderem schwer am Kopf verletzt worden.

BERCHTESGADEN/RAMSAU Laut Polizei kam der Mann alleinbeteiligt von der Forststraße ab und stürzte anschließend. Ein zufällig vorbeikommender Einheimischer leistete dem 59-Jährigen Erste Hilfe und setzte einen Notruf ab. Eine Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“, die noch bei einem Einsatz am Königssee war, trafen nur wenige Minuten danach an der Unfallstelle ein, versorgten den Mann und flogen ihn dann zum Klinikum Traunstein. Der Pilot konnte direkt auf der Forststraße landen; die ebenfalls alarmierte Bergwacht Ramsau unterstützte die Rettungsarbeiten.

Um kurz nach 12 Uhr musste die Reichenhaller Bergwacht mit der Seilbahn auf den Predigtstuhl ausrücken, wo in der Schlegelmulde ein 65-jähriger Mann mit Kreislaufproblemen Hilfe brauchte. Die Bergwacht versorgte ihn, brachte ihn mit dem All-Terrain-Vehicle (ATV) zur Bergstation und dann ins Tal. Gegen 15 Uhr ging ein weiterer Notruf vom Mulisteig am Zwiesel ein, wo auf halber Strecke zwischen Alm und Dreiviertelstunden-Tafel ein 66-jähriger Wanderer aus dem Landkreis Traunstein mit gebrochenem Sprunggelenk Hilfe brauchte. Die Bergwacht versorgte den Mann, brachte ihn per Trage bis zur Forststraße und dann zum Jochberg, wo ihn eine Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes übernahm und dann zum Klinikum Traunstein fuhr. Ein Notfallsanitäter von „Christoph 14“, der privat am Zwiesel unterwegs war, leistete Erste Hilfe, bis die Bergwacht am Einsatzort eintraf.

Gegen 16.40 Uhr rückten der Berchtesgadener Notarzt und eine Rettungswagen-Besatzung des Halleiner Roten Kreuzes in die Oberau aus, wo im Wald zwischen Klaushöhe und Buchenhöhe eine Jugendliche gestolpert und mit dem Kopf gegen eine Wand geschlagen war. Die nach 17 Uhr nachgeforderte Bergwacht Berchtesgaden half dem Landrettungsdienst, die junge Patientin per Schaufeltrage bis zum Fahrzeug zu bringen; per Rettungswagen gings dann weiter zum Salzburger Landeskrankenhaus. Direkt im Anschluss musste die Bergwacht Berchtesgaden weiter zum Königssee-Ostufer, wo sich am Steig in rund 800 Metern Höhe südlich der Rabenwand eine 25-jährige Münchnerin am Knie verletzt hatte. Die Bergwacht versorgte die Frau medizinisch und transportierte sie auf eine nahe Lichtung, wo sie die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ mit dem 50-Meter-Tau abholen und nach Schneewinkel ausfliegen konnte. Eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes brachte sie von dort aus zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Als es kurz nach 20 Uhr bereits dunkel war ging ein dritter Notruf für die Berchtesgadener Bergretter ein, die zur Königsbachalm ausrücken mussten, um dort ein Trio abzuholen, das sich verspätet hatte, da eine Frau am Knie verletzt war und nicht mehr vorankam.  

Bereits am Samstagabend musste die Berchtesgadener Bergwacht kurz nach 17 Uhr zum Schneibstein ausrücken, wo sich ein 52-jähriger Hesse beim Abstieg zum Stahlhaus am Bein verletzt hatte. Die Bergretter versorgten den Urlauber, brachten ihn zum Fahrzeug und fuhren ihn ins Tal, wo ihn eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes übernahm und dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall einlieferte. Gegen 21.15 Uhr ging ein weiterer Notruf wegen eines intern erkrankten 49-Jährigen am Schneibsteinhaus ein; die Bergwacht brachte den Münchner ins Tal; per Rettungswagen gings weiter zur Kreisklinik Berchtesgaden.


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