11.06.2018, 13:28 Uhr

Täuschungsversuche bei Grenzkontrollen Bundespolizei deckt Urkundenfälschungen auf

(Foto: Bundespolizei )(Foto: Bundespolizei )

Am Sonntag 11. Juni 2018, hat die Bundespolizei in der Grenzkontrollstelle an der A93 mehrere Personen festgenommen. Drei Iraner und ein Ghanaer versuchten, sich die Einreise mit gefälschten beziehungsweise fremden Papieren zu erschwindeln. Doch die Täuschungsversuche misslangen.

KIEFERSFELDEN In den Morgenstunden überprüften Bundespolizisten auf Höhe Kiefersfelden die Fahrgäste eines Busses. Ein afrikanischer Passagier wies sich bei der Kontrolle mit italienischen Dokumenten aus. Den Beamten fiel jedoch sofort auf, dass der Reisende nicht mit der Person auf den Lichtbildern der ausgehändigten Papiere identisch war. Mit dem Tatvorwurf des Ausweismissbrauchs konfrontiert, gestand der 53-Jährige, die fremden Papiere eines Bekannten ausgeliehen zu haben. Aufgrund der klaren Beweislage steht dem ghanaischen Staatsangehörigen bereits am Tag nach der Festnahme ein beschleunigtes Verfahren am Rosenheimer Amtsgericht bevor.

Auch drei Iraker hatten offenbar die Absicht, die Bundespolizisten mit gefälschten deutschen Ausweisen in die Irre zu führen. Laut eigener Aussagen hatten sie die falschen Dokumente für mehrere tausend Euro von Schleusern erhalten. Die Rosenheimer Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


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