13.12.2017, 09:44 Uhr

Wohnhausbrand bei Laufen Rollstuhlfahrer entkommt aus verrauchtem Gebäude


Ein verletzter Rollstuhlfahrer konnte sich selbst aus dem Haus retten, er wurde zur ärztlichen Versorgung ins Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert.

LAUFEN/MAYERHOFEN Stark beschädigt und nicht mehr bewohnbar ist ein Einfamilienhaus nach einem Brand am Dienstagabend, 12. Dezember 2017. Ein Bewohner (39) erlitt dabei leichte Verletzungen, der entstandene Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Die Kripo Traunstein untersucht jetzt, wie es zu dem Brand kommen konnte.

Gegen 19.50 Uhr kam am Dienstagabend von der Integrierten Leitstelle (ILS) die Meldung über einen Wohnhausbrand zur Einsatzzentrale der Polizei. Neben den alarmierten Feuerwehren aus Laufen, Leobendorf und Oberndorf fuhren auch der Rettungsdienst und die Polizei zum Einsatzort an der B20 im Süden Laufens.

Schnell gelang es den rund 80 Helfern der Feuerwehr, den Brand, der offenbar in einem Zimmer im Erdgeschoss des Einfamilienhauses ausgebrochen war, zu löschen. Ein Bewohner (39) kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus zur Untersuchung. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt, ob das Einfamilienhaus zukünftig überhaupt wird instandgesetzt werden können, ist fraglich.

Noch vor Ort begannen Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) aus Traunstein mit ersten Untersuchungen zur Ursache für das Feuer. Fest steht derzeit, dass die Flammen in einem Zimmer im Erdgeschoss ausbrachen und sich über die Dämmungen im gesamten Haus ausbreiteten. Die Ermittlungen dauern an.


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