29.11.2017, 16:58 Uhr

28-jähriger Bosnier niedergeschlagen Bewaffneter Raubüberfall auf Salzburger Wettlokal


Zwei bislang unbekannte Täter haben in der Nacht auf Mittwoch, 29. November, ein Wettlokal im Salzburger Stadtteil Lehen überfallen. Ein 28-Jähriger wurde mit einer Schusswaffe bedroht und zur Herausgabe von Geld aufgefordert.

SALZBURG Die zwei unbekannten Täter betraten in der Nacht auf Mittwoch das Wettlokal, von einer 33-jährigen Angestellten forderten sie die Herausgabe von Bargeld. Die Angestellte kam der Forderung nicht nach und kontaktierte den 28-jährigen Bruder des Lokalbetreibers, welcher sich sofort zum Lokal begab, berichtet die Polizei.

Die Täter blieben solange im Wettlokal. Als der 28-jährige Bosnier im Lokal anwesend war, warf einer der Täter einen Stuhl auf einen Automaten, um der Forderung Nachdruck zu verleihen. Nachdem der Bosnier die Täter aufforderte, das Geschäftslokal zu verlassen, wurde er von ihnen niedergeschlagen und dabei unbestimmten Grades verletzt. Danach verständigte der 28-jährige Mann telefonisch den Lokalbesitzer – seinen 32-jährigen Bruder – und übergab das Handy an einen der Täter.

Nachdem das Telefonat beendet wurde, zog einer der Täter eine schwarze Pistole aus seiner Jacke und bedrohte den 28-jährigen Mann. Aus Furcht nahm er Bargeld aus der Lade und übergab es den Tätern. Diese konnten schließlich in unbekannter Richtung fliehen.

Die Polizei veröffentlichte diese Täterbeschreibungen:

Erster Täter:

Männlich, ca. 180 Zentiemer groß, ca. 30 Jahre alt, schlanke Statur

Bekleidung: Blauer Daunenjacke, graues T-Shirt oder grauer Pullover, schwarze Schuhe

Maskierung: Keine

Waffe: Schwarze Pistole

Zweiter Täter:

Männlich, ca. 180 Zentimeter groß, ca. 30 Jahre alt, mittlere Statur

Bekleidung: grüne Kapuzenjacke, schwarze Hose, schwarze Schuhe

Maskierung: Keine

Waffe: Keine

Polizei bittet um Hinweise!

Die weiterführenden Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt Salzburg geführt. Hinweise zum Täter bitte an das Landeskriminalamt Salzburg unter 059133 50 3333 oder jede andere Polizeiinspektion.


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