22.03.2019, 15:49 Uhr

Gaspistole gezückt Aussprache zwischen Pärchen eskaliert

(Foto: justinkendra/123RF)(Foto: justinkendra/123RF)

Ein getrenntes Pärchen trifft sich in Begleitung von jeweils mehreren Freunden zur Aussprache. Die Situation eskalierte laut Polizei jedoch nach Beleidigungen und Schubsereien der rund 20 Personen. Es kam zu einer Schlägerei, bei der ein 21-jähriger eine Gaspistole zog und einen am Boden liegenden Jungen damit bedrohte.

REGEN Am Donnerstag, 21. März, um 19.55 Uhr eskalierte ein Zusammentreffen eines getrennten Pärchens im Alter von 19 und 15 Jahren im Auwiesenweg. Beide nahmen zu dem Treffen mehrere Freunde beziehungsweise Freundinnen zur mentalen Unterstützung mit.

Nachdem es in der Folge zu diversen Beleidigungen und Schubsereien zwischen den beiden Gruppen kam, eskalierte laut Polizeibericht die Situation vor Ort und es kam zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen.

Ein 21-Jähriger zog eine Waffe, bei der es sich nach jetzigem Ermittlungsstand um eine Gaspistole handelte, und hielt diese unter anderem einem 17-Jährigen, der zuvor von einem anderen Beteiligten zu Boden gebracht wurde, an den Nacken. Nach dem Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte der PI Regen und umliegender Dienststellen flüchteten alle Beteiligten in verschiedene Richtungen, wobei die Gaspistole vorher von einem weiteren Beteiligten zerlegt und in den Regenfluss geworfen wurde.

Der 21-Jährige, der dem 17-Jährigen die Pistole in den Nacken hielt, flüchtete mit einem Auto, konnte aber durch eine Polizeistreife angehalten und festgenommen werden.

Nachdem er erheblich alkoholisiert war, wurde eine Blutentnahme angeordnet und dessen Führerschein sichergestellt. Weiter wurde festgestellt, dass er nicht in Besitz einer waffenrechtlichen Erlaubnis war.

Den 21-Jährigen erwartet nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Verstoß nach dem Waffengesetz. Inwieweit von anderen Beteiligten noch strafrechtlich relevante Delikte begangen wurden, werden die weiteren Ermittlungen ergeben. Die im Regenfluss liegenden Teile der Gaspistole konnten mit Unterstützung der Wasserwacht Regen geborgen werden.


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