26.06.2018, 10:05 Uhr

Versuchter Betrug Angebliche Bankmitarbeiterin forderte 12.000 Euro „Spielsteuer

(Foto: Gaj Rudolf/123rf.com)(Foto: Gaj Rudolf/123rf.com)

Einen dubiosen Anruf erhielt eine 76-jährige Frau aus Zwiesel am Montagvormittag (25.06.). Eine angebliche Mitarbeiterin einer Frankfurter Bank forderte von ihr eine „Spielsteuer“ in Höhe von 12.000 Euro, anderenfalls werde ihr Konto bei ihrer Zwieseler Hausbank gesperrt.

ZWIESEL Diese Kontonummer war der unbekannten Täterin bekannt. Die Angerufene fiel jedoch nicht auf den Schwindel herein, verlangte den Sachverhalt schriftlich und legte einfach auf. Die angezeigte Telefonnummer ist in Bayern bereits mehrfach mit der gleichen Masche aufgefallen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass die bei dem Angerufenen angezeigte Telefonnummer in diesen Fällen nicht die tatsächliche Originalrufnummer des Anrufers ist. Das Phänomen ist als „Call-ID-Spoofing“ bekannt. Auf diese Weise können z. B. auch Rufnummern der eigenen Hausbank oder der örtlichen Polizei generiert werden.


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