03.05.2018, 11:40 Uhr

Multikoptor für Grafenauer Feuerwehr Drohne über Grafenau

Übergabe des Mulikopters durch die Firma Cadmic (von links nach rechts): Franz Kindermann (Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung), Michael Feuchter (Leiter Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung), die Piloten Bastian Brunnhölzl, Josef Reyhofer und Georg Graf, Landrat Sebastian Gruber, Norbert Süß (Kreisbrandrat), Peter Reiner und Wolfgang Mahringer von der Firma Cadmic. (Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau)Übergabe des Mulikopters durch die Firma Cadmic (von links nach rechts): Franz Kindermann (Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung), Michael Feuchter (Leiter Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung), die Piloten Bastian Brunnhölzl, Josef Reyhofer und Georg Graf, Landrat Sebastian Gruber, Norbert Süß (Kreisbrandrat), Peter Reiner und Wolfgang Mahringer von der Firma Cadmic. (Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau)

Landrat Sebastian Gruber sowie die Kreisbrandinspektion des Landkreises Freyung-Grafenau bedanken sich bei allen Sponsoren.

GRAFENAU Mit der Beschaffung eines Multikopters (Drohne) wurde ein weiterer Wunsch der Feuerwehrführung des Landkreises Freyung-Grafenau erfüllt. Der Multikopter bietet zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. So wird die Drohne bei Großschadenslagen, großflächigen Objekten wie Hallen, landwirtschaftlichen Gebäuden, eng bebauten Stadtteilen eingesetzt. Darüber hinaus kann die Drohne z. B. über Waldgebieten zum Erkennen von Glutnestern bzw. Flächenbrand verwendet werden. Wertvolle Dienste werden bei Vermissten- und Personensuchen geleistet. Durch die

Infrarotkamera ist eine Verwendung bei Nacht und Dunkelheit gewährleistet. Die Erkundung bei Schadensereignissen in unwegsamem Gelände als auch die Erkundung zur Einsatzführung von „oben“ sind möglich. Eine weitere Einsatzmöglichkeit wird bei eng bebauten Stadtteilen gesehen. Der Multikopter ist mit einer Wärmebildkamera ausgestattet, somit können präzise Fotos in die Einsatzleitung geliefert werden.

Im Landkreis Freyung-Grafenau stehen sechs Personen (Piloten) im Einsatzleitwagen nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung und Prüfung zur Verfügung. In nächster Zeit werden noch weitere Piloten geschult und ausgebildet, sodass ein Einsatz rund um die Uhr möglich ist. Bei Einsätzen wird die Drohne von der jeweiligen Feuerwehreinsatzleitung angefordert. Die Alarmierung erfolgt durch die Integrierte Leitstelle (ILS) Passau. Landrat Sebastian Gruber sowie die Kreisbrandinspektion des Landkreises Freyung-Grafenau möchten sich bei allen Sponsoren sehr herzlich bedanken. Nur dadurch war es möglich, dass die Beschaffung in einem angemessenen Kostenrahmen durchgeführt werden konnte.

Alle bei der Übergabe Beteiligten sind von der Wichtigkeit und Notwendigkeit der Maßnahme überzeugt.


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