09.07.2018, 14:20 Uhr

Wiedermal den richtigen Riecher gehabt Erfolg für die Schleierfahnder

(Foto: Innenministerium Bayern)(Foto: Innenministerium Bayern)

Beamte der Grenzpolizeistation Burghausen zogen unbelehrbaren, widerspenstigen Ungarn aus dem Verkehr

MARKTL. Samstagvormittag kontrollierten die Burghauser Grenzpolizisten an der B12 Höhe Marktl einen Mercedes mit Kurzzeitkennzeichen. Das Kennzeichen war bereits abgelaufen. Der Fahrer, ein 35-jähriger Ungar auf dem Weg zurück in sein Heimatland, gab an, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Die Grenzpolizisten behielten eine Sicherheitsleistung von €200 ein und belehrten ihn eindringlich, dass er sich auf keinen Fall selbst mehr hinters Steuer setzen und der Mercedes einer gültigen Zulassung bedarf. Die abgelaufenen Kennzeichen wurden von den Polizisten sichergestellt. Gut anderthalb Stunden später erreichte die Burghauser Grenzpolizisten die Info einer Streife der Bundespolizei, dass diese soeben den gleichen Ungarn als Fahrer eines Autos ertappt hätten. Die Burghauser übernahmen den Fall vor Ort und forderten den unbelehrbaren Ungarn auf, ihnen die Fahrzeugschlüssel auszuhändigen. Der Staatsanwalt hatte zwischenzeitlich eine weitere Sicherheitsleistung über €500 angeordnet, die der Sünder auch zahlen konnte. Es kostete die Polizeibeamten dann doch einige Mühe, den renitenten 35-Jährigen zur Herausgabe der Autoschlüssel zu bewegen. Den Ungarn erwarten nach dieser Episode eine ganze Reihe an Anzeigen durch die Burghauser Grenzpolizisten.


0 Kommentare