01.09.2020, 22:33 Uhr

Sicherheit Am Marktplatz in Schwarzach gibt es eine neue Fußgängerampel

Bei der Inbetriebnahme der neuen Fußgängerampel: Bürgermeister Georg Edbauer, Markus Zitzelsberger (Staatl. Bauamt), Walter Niedermeier (Fa. Swarco), Sebastian Kilger (Fa. Streicher) und Lothar Deuschl (Staatl. Bauamt). Foto: Staatliches Bauamt PassauBei der Inbetriebnahme der neuen Fußgängerampel: Bürgermeister Georg Edbauer, Markus Zitzelsberger (Staatl. Bauamt), Walter Niedermeier (Fa. Swarco), Sebastian Kilger (Fa. Streicher) und Lothar Deuschl (Staatl. Bauamt). Foto: Staatliches Bauamt Passau

Fußgänger und insbesondere Schüler können die kurvenreiche Staatsstraße 2147 in Schwarzach nun gefahrlos queren: Am Marktplatz wurde eine neue Fußgängerampel in Betrieb genommen.

Schwarzach. Es war ein lang gehegter Wunsch des Marktes Schwarzach (Landkreis Straubing-Bogen), an der vielbefahrenen Staatsstraße einen gesicherten Überweg für Fußgänger zu bekommen. So freute sich Bürgermeister Georg Edbauer mit Vertretern der beteiligten Baufirmen und des Staatlichen Bauamts bei der Inbetriebnahme der neuen Fußgängerampel sichtlich über die Verbesserung der Verkehrssicherheit.

An der Staatsstraße war bisher nur eine Schulweghelferfurt im Bereich Marktplatz markiert. Schulweghelfer in Schwarzach zu finden, die den Kindern das Überqueren der Staatsstraße erleichtern sollten, gestaltete sich jedoch zunehmend schwierig. So konnte die Querungsstelle in den vergangenen Jahren nicht mehr besetzt werden und Fußgänger mussten die Straße ungeschützt queren.

Das Staatliche Bauamt Passau, zuständiger Straßenbaulastträger für die Staatsstraße, führte deshalb im Frühjahr Fußgängerzählungen durch und gemeinsam mit der Gemeinde, dem Landratsamt Straubing-Bogen und der Polizei wurde ein optimierter Standort für eine Fußgängerampel gesucht. Der neue Standort liegt auch am Marktplatz, jedoch circa 50 Meter weiter nördlich. An dieser Stelle wurde eine höhere Fußgängerfrequenz registriert und für Schüler erschien der neue Standort besser geeignet. Das Gremium hatte sich bewusst für eine Ampelanlage entschieden, da Zebrastreifen insbesondere für die Schulwegsicherung nur bedingt geeignet sind. Die neue Anlage ist mit einer Blindensignalisierung ausgestattet und ermöglicht so auch älteren und gesundheitlich eingeschränkten Bürgern eine leichtere Überquerung der Straße.


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