04.02.2020, 20:34 Uhr

Spenden statt verschwenden Kreisrat verzichtet zugunsten der Klinik Bogen auf gedruckte Wahlwerbung

Bild (von links): Franz Schedlbauer, Erwin Kammermeier, Stefan Fuchs und Wilhelm Lindinger. (Foto: Landinger)Bild (von links): Franz Schedlbauer, Erwin Kammermeier, Stefan Fuchs und Wilhelm Lindinger. (Foto: Landinger)

Über eine Spende in Höhe von 500 Euro aus den Händen von Kreisrat Erwin Kammermeier haben sich am Dienstagnachmittag die Freunde und Förderer der Klinik Bogen gefreut.

BOGEN „Die Papierverschwendung widerstrebt mir jedes Mal“, berichtet Kammermeier anlässlich seines inzwischen siebten Wahlkampfs. „Mit meiner Frau habe ich mir überlegt, wie wir das Geld für gedruckte Wahlkampfflyer stattdessen sinnvoller verwenden können.“ Ganz bewusst habe er sich daher für Spenden an Kreiseinrichtungen entschieden.

„Die Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf liegen mir als Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens besonders am Herzen“, so Kammermeier. „Ein auf kurzem Weg erreichbares Krankenhaus ist wichtig für die Bevölkerung und als Gut nicht in Zahlen zu fassen. Mein besonderer Dank gilt dem Personal, das für seine Freundlichkeit und den guten Umgang mit den Patienten bekannt ist.“

Fördervereinsvorsitzender Wilhelm Lindinger, zweiter Vorsitzender Franz Schedlbauer, Bürgermeister der Stadt Bogen, und Schriftführer Stefan Fuchs, Verwaltungsleiter der Klinik Bogen nahmen den Scheck entgegen und bedankten sich im Namen der Klinik und ihrer Förderer für die Unterstützung. Viele außerplanmäßigen Anschaffungen und Investitionen in den Komfort und die Wohlfühlatmosphäre des Hauses, die so nicht im Budget vorgesehen waren, ermöglicht der Förderverein mit seinen Mitgliedsbeiträgen und Spendengeldern. Als Beispiele nannten Lindinger und Fuchs die Anschubfinanzierung für den Außenaufzug, eine Reanimationspuppe und die Außenbereichsgestaltung.

Seine Idee versteht Erwin Kammermeier durchaus auch „als Denkanstoß, denn vielleicht finden sich ja Nachahmer, die sich auch für ihr Krankenhaus vor Ort einsetzen wollen.“

Bild (von links): Franz Schedlbauer, Erwin Kammermeier, Stefan Fuchs und Wilhelm Lindinger (aufgenommen von Elisabeth Landinger).


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