08.01.2020, 13:20 Uhr

Imker-Chef besuchte Landrat Klares Bekenntnis zu heimischen Honig

Landrat Josef Laumer (links) und Fritz Schildbach beim Besuch im Landratsamt. (Foto: LRA)Landrat Josef Laumer (links) und Fritz Schildbach beim Besuch im Landratsamt. (Foto: LRA)

Der Kreisvorsitzende der Imker, Fritz Schildbach, zu Besuch im Landratsamt.

STRAUBING „Die Imker und deren Tätigkeit haben meine größte Wertschätzung“

Der Kreisvorsitzende der Imker, Fritz Schildbach,

zu Besuch im Landratsamt

Seit dem vergangenen Jahr ist Fritz Schildbach Kreisvorsitzender der Imker in Straubing-Bogen, nachdem sein Vorgänger Otto Kötterl zum Bezirksvorsitzenden gewählt wurde. Der Vorsitzende des Imkervereins Landorf-Stallwang, der vorher bereits Schriftführer im Kreisverband war, traf sich nun mit Landrat Josef Laumer zu einem „Antrittsbesuch.“

„Das hat zwar etwas gedauert, aber wir kennen uns ja gut, weil wir beide aus dem gleichen Ort kommen“, so Landrat Josef Laumer schmunzelnd, der als Imker selbst „vorbelastet“ ist, da sein Vater einst selbst Bienenvölker hatte. „Die Imker und deren Tätigkeit haben meine größte Wertschätzung und sie leisten eine wertvolle Arbeit.“

Zwölf Vereine aus der Stadt Straubing und dem Landkreis Straubing-Bogen mit insgesamt 350 Mitgliedern gehören dem Kreisverband an. Die Tendenz bei den Mitgliedern ist steigend: „Alleine bei unserem Verein sind seit der letzten Jahreshauptversammlung sechs neue Imker hinzugekommen“, freut sich Fritz Schildbach. „Das Bewusstsein der Menschen in diesem Bereich steigt wieder an, das kennt man schon.“

Probleme bereiten den Imkern die Varroamilbe und die Amerikanische Faulbrut, die im vergangenen Jahr auch den Landkreis erreicht hatte. Mit Schulungen will der Kreisverband seine Mitglieder, aber auch alle Imker, die nicht in Vereinen organisiert sind, für diese Themen weiter sensibilisieren.

Sowohl Landrat wie auch der Kreisvorsitzende gaben dabei auch ein Bekenntnis zum heimischen Honig ab. „Beim heimischen Imker gibt es Spitzenqualität und man weiß, was man hat“, so Josef Laumer und Fritz Schildbach ergänzte: „Honig mit einem Bio-Label, der aber vorher über den ganzen Erdball transportiert wurde, ist in heutigen Zeiten des Klimaschutzes sicher nicht zielführend.“


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