04.10.2019, 12:37 Uhr

Fördergeld und Leckerlis 120.000 Euro für den Tiergarten und Rosinen für die Äffchen

Neben den 120.000 Euro, mit denen der Bezirk jährlich den Tiergarten fördert, gab es für die kleinen Äffchen von Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl (r.) und Bezirksrat Franz Schreyer zusätzlich noch Rosinen. (Foto: Lang/Bezirk NIederbayern)Neben den 120.000 Euro, mit denen der Bezirk jährlich den Tiergarten fördert, gab es für die kleinen Äffchen von Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl (r.) und Bezirksrat Franz Schreyer zusätzlich noch Rosinen. (Foto: Lang/Bezirk NIederbayern)

Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl und Bezirksrat Franz Schreyer zu Besuch im Straubinger Zoo

STRAUBING Seit Jahrzehnten fördert der Bezirk Niederbayern den Tiergarten in Straubing, zuletzt gab der Ausschuss für Kultur-, Jugend- und Sportförderung wieder grünes Licht für die 120.000 Euro, die jährlich in den Tiergarten fließen. Als Dank für die Unterstützung ließ Zoodirektor Wolfgang Peter ein Schild anfertigen, das nun im Beisein von Maria Stelzl, stellvertretender Bürgermeisterin von Straubing, am Eingang angebracht wurde. Es macht auf die finanzielle Förderung des Bezirks aufmerksam, wofür sich auch Maria Stelzl im Namen der Stadt nochmals herzlich bedankte.

Der zuständige Ausschussvorsitzende Dr. Thomas Pröckl und der Straubinger Bezirksrat Franz Schreyer nutzten die Gelegenheit ihres Besuches, um sich über die Neuerungen im Zoo sowie die geplanten Maßnahmen der nächsten Jahre zu informieren. So wird derzeit das Gehege für die Waldrappe vorbereitet, denn diese Zugvögel sollen wieder heimisch gemacht werden. „Wir werden uns mit unserer Nachzucht auch an einem Auswilderungsprogramm beteiligen“, erklärte Wolfgang Peter. Beim Rundgang machte er auf die weiteren vergrößerten Anlagen sowie die geplante Erweiterung des Löwengeheges aufmerksam. Dabei lege man stets Wert auf „sozialverträgliches“ Bauen. „Wir wollen die Eintrittspreise beibehalten können, denn uns sind die Besucher am liebsten, die mehrmals im Jahr kommen.“ Bei schönem Wetter können es dann schon mal 4000 am Tag sein, pro Jahr zählt man mittlerweile 360.000 Gäste – was im Vergleich zu Einrichtungen in größeren Städten gemessen an der Einwohnerzahl „sehr gut“ sei. „Hier machen sich die Investitionen bezahlt, mit denen wir attraktiv bleiben. Die Maßnahmen der letzten Jahre haben zu einem kontinuierlichen Besucherzuwachs geführt“, so Wolfgang Peter, der von Bezirks- und Stadtrat Franz Schreyer für seine umsichtige Führung des Tierparks gelobt wurde.

Dass der Tierpark Straubing ein Leuchtturm für ganz Niederbayern ist, hob Thomas Pröckl hervor. „Er ist nicht nur für Straubing ein Anziehungspunkt, sondern für den weiten Umkreis. Es ist gut und richtig, dass wir als Bezirk diese Einrichtung finanziell unterstützen.“ Genau wie Franz Schreyer war Thomas Pröckl schon oft im Tierpark zu Besuch, doch so nah wie diesmal waren sie den Tieren noch nie gekommen. Am Ende des Rundgangs durften die Bezirksvertreter die niedlichen Katta-Äffchen, die aus Madagaskar stammen, mit Rosinen füttern. „Ein Tierpark ist sehr wichtig, um den Menschen Natur- und Artenschutz auch auf emotionale Art und Weise nahezubringen“, so der Bezirkstagsvizepräsident, der zudem die zahlreichen Initiativen und Aktionen des Straubinger Zoos wie Vorträge und wissenschaftlichen Kooperationen hervorhob.


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