12.04.2019, 09:58 Uhr

Josef Laumer zu Besuch bei Willig Fachkräftemangel auch im Landkreis ein Thema

Werkleiter Josef Niemeier (2. von links) und daneben Landrat Josef Laumer, Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger und Wirtschaftsreferent Martin Köck in den Hallen der Firma Willig gemeinsam mit drei Hospitanten/innen des Landratsamtes. (Foto: Landratsamt)Werkleiter Josef Niemeier (2. von links) und daneben Landrat Josef Laumer, Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger und Wirtschaftsreferent Martin Köck in den Hallen der Firma Willig gemeinsam mit drei Hospitanten/innen des Landratsamtes. (Foto: Landratsamt)

Landrat beeindruckt vom europäischen Marktführer bei Tankfahrzeugen.

HUNDERDORF An manche Dinge gewöhnt sich auch ein Landrat nicht so einfach, so angenehm sie auch sein mögen: „Es ist einfach immer wieder faszinierend, welche Unternehmen es bei uns im Landkreis und in der Region gibt. Da fährt man immer wieder dran vorbei, weiß aber eigentlich gar nicht so richtig, was drinnen vor sich geht und welche internationale Reputation diese Betriebe haben.“

Gerade hatte Landrat Josef Laumer beim Besuch der Firma Willig in Hunderdorf erfahren, dass das Unternehmen der europäische Marktführer bei Tankfahrzeugen ist. Mit Sattelaufliegern von unter 5 Tonnen produziert man die leichtesten in Europa und hat dadurch einen Marktvorteil. Ein Joint-Venture mit Australien soll nun in Sachen neuer Technik noch weitere Märkte eröffnen. „Es ist immer wieder interessant, diese Dinge vor Ort zu sehen und die konkreten Pläne der Betriebe mitzubekommen“, so Josef Laumer nach dem Vortrag von Josef Niemeier, Werkleiter in Hunderdorf, der die Firma vorstellte.

Diese wurde 1970 von Kurt Willig sen., dem Großvater der Frau von Josef Niemeier, gegründet und ging aus der Firma Rohr hervor. Ein großes Thema sind auch dort die Fachkräfte und Auszubildenden bzw. der Mangel an selbigen. Einig waren sich dabei Niemeier, Landrat Laumer, Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger und Wirtschaftsförderer Martin Köck in der Herangehensweise: Die Eltern müssen in die jeweiligen Werbeprogramme eingebunden werden, denn bei der Berufsentscheidung der Kinder spielen sie immer noch eine äußerst wichtige Rolle.

„Ich finde es sehr wichtig, dass sich die Verantwortlichen des Landkreises Zeit nehmen und die Kommunikation mit den Betrieben suchen“, resümierte Josef Niemeier. Und Landrat Josef Laumer ergänzte: „Dies trägt zum gegenseitigen Verständnis und zur schnellen Lösung von etwaigen Problemen bei.“


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