17.11.2020, 16:02 Uhr

Coronavirus Am Montag 22 neue Fälle im Landkreis Schwandorf

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Ob die niedrigere Fallzahl von 22 Fällen am Montag, 16. November, im Landkreis Schwandorf der Tatsache geschuldet ist, dass am Montag weniger Befunde eingehen, weil am Sonntag weniger getestet wird, oder ob der Teil-Lockdown mit 14-tägiger Verzögerung jetzt wirkt, werden die nächsten Tage zeigen.

Landkreis Schwandorf. Diese Verzögerung – auch bis hin zu einer Trendumkehr erst nach drei Wochen – wurde bei den Maßnahmen im März und auch jüngst beim Lockdown im Berchtesgadener Land erlebt. Denn wie die Experten sagen, dauert es schon wegen der Inkubationszeit, sodann der Zeitspanne, bis nach einer Infektion bei vielen Menschen Symptome auftreten und diese in der Folge zum Test gehen sowie der für Testung, Probenanalyse und Erfassung zu veranschlagenden Zeitspanne mindestens zwei Wochen, ehe sich ein Infektionsgeschehen in den Statistiken signifikant widerspiegelt. Oder anders gesagt: Die Zahlen, die wir heute erfassen, geben das Infektionsgeschehen von vor zwei Wochen und länger wieder.

Auch am Dienstag mussten zwei Klassen unter Quarantäne gestellt werden. Betroffen ist eine sechste Klasse am Gymnasium Oberviechtach und eine zehnte Klasse am Gymnasium Schwandorf. Keine neuen Fälle sind in den Seniorenheimen im Landkreis zutage getreten.

Seit letzter Woche hat der Landkreis 14.600 Schnelltests an Krankenhäuser, Alten- und Behindertenheime, Ambulante Pflegedienste und Betreute Wohngemeinschaften ausgegeben. Auch Schnelltests dürfen nur durch Ärzte oder von ihnen beauftragtes medizinisches Fachpersonal vorgenommen werden. Schnelltests ersetzen im rechtlichen Sinne nicht die standardmäßige PCR-Testung. So ist ein Schnelltest zum Beispiel nicht zum Freitesten nach der Einreisequarantäneverordnung zur Verkürzung der Quarantänezeit geeignet.

Informationen zu Corona sind auf der Landkreishomepage unter dem Button „Coronavirus“ zusammengefasst.


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