25.03.2020, 15:17 Uhr

Corona-Pandemie Kreisverband Schwandorf des Deutschen Gewerkschaftsbunds sagt „Danke“

 Foto: Csaba Deli/123rf.com Foto: Csaba Deli/123rf.com

Die Corona-Pandemie breitet sich mit einer Geschwindigkeit aus, die uns den Atem raubt, in der ganzen Welt aus. Das Virus betrifft uns alle, betrifft alles. Auch der Kreisverband des DGB Schwandorf ist besorgt um die Familien, Freundinnen und Freunde, Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen.

Landkreis Schwandorf. „Als Einzelner mag man verzweifeln angesichts der stündlich steigenden Fallzahlen von Infizierten und Toten. Da hilft eine starke Solidargemeinschaft wie der Deutsche Gewerkschaftsbund. Und wir stehen jetzt zusammen“, sagt DGB-Kreisvorsitzender Wolfgang Kurzendorfer. „Wir wollen uns bei den vielen Beschäftigten bedanken, die in diesen Zeiten für uns da sind.“

Der DGB-Kreisverband Schwandorf richtet seinen ausdrücklichen Dank an alle Mitarbeitenden in Kliniken, Praxen, Lebensmittelläden, in der Landwirtschaft, bei den Versorgungsketten, bei der Müllabfuhr, den stationären Einrichtungen, aber auch bei der Telefonseelsorge, den Krisendiensten, der Feuerwehr und der Polizei. „Sie alle tun gerade einen sehr wichtigen Dienst zur Aufrechterhaltung unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Großen Dank dafür!“, so Kurzendorfer.

Gerade die Gesundheit der Beschäftigten im bayerischen Lebensmitteleinzelhandel sei durch die Auswirkungen des Corona-Virus in Gefahr. Vielfach fehle hygienischer Schutz, die Arbeitsbelastung sei extrem hoch. Deswegen stellt sich der DGB-Kreisverband Schwandorf gegen eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten. Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken, Tankstellen, Banken und einige weitere Geschäfte dürfen unter der Woche nun bis 22 Uhr und sonntags bis 18 Uhr öffnen. In den Augen des DGB ist dies der falsche Schritt: „Weitere Belastungen durch unnötige Öffnungszeiten gefährden die gesamte Personalbesetzung und damit die Grundversorgung unserer Bevölkerung“, sagt Kurzendorfer. Es fehle nicht an Zeit zum Einkaufen. Stattdessen brauchen die Beschäftigten jetzt hygienische Schutzmaßnahmen an der Kasse, klare Abstandsregelungen für Kunden und sinnvolle Entlastungsmaßnahmen. „Gönnt den Menschen auch mal eine Pause!“, fordert Kurzendorfer.


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