20.12.2019, 12:52 Uhr

Mitte 2020 wird begonnen „Wir haben die Weichen richtig gestellt“ – Fahrplan zum größten Breitbandausbau in Bayern vorgestellt

(Foto: Dominik Hauser, LRA Schwandorf)(Foto: Dominik Hauser, LRA Schwandorf)

„Wir machen einen großen Schritt nach vorn – auch wenn es bis zur endgültigen Realisierung noch einige Zeit dauern wird“, unterstrich Landrat Thomas Ebeling vor den beteiligten Bürgermeistern, Breitbandpaten und Vertretern der Telekom. Im Juni ist der Vertrag zum Breitbandausbau im Landkreis unterzeichnet worden und jetzt geht es an die konkrete Umsetzung des größten Breitbandprojekts der Telekom in Bayern.

SCHWANDORF Wilhelm Köckeis und Heinrich Aumer stellten mit ihren Kollegen der Telekom den Bürgermeistern und Breitbandpaten das weitere Vorgehen vor. „Zusammen mit dem Landkreis Schwandorf und den teilnehmenden Kommunen werden wir das größte Projekt der Telekom in Bayern stemmen“, so Wilhelm Köckeis, Kommunalbetreuer für den Landkreis. „Auch im bayerischen Förderprogramm gibt es keine umfangreichere Maßnahme als hier in Schwandorf.“ Ziel der Telekom sei es, durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Kommunen sowie dem Unternehmen gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.

Als Projektverantwortlicher der Deutschen Telekom Technik GmbH erläuterte Heinrich Aumer die Detailplanungen. „Wir werden Mitte 2020 in den Regionen um Burglengenfeld, Nittenau und Neunburg vorm Wald beginnen, da sich dort die Haupttrassen befinden, die für den gesamten Ausbau von Bedeutung sind. Für einen möglichst schnellen Ausbau ist unter anderem das Einverständnis der betroffenen Grundstückseigentümer, in deren Häuser die Glasfaser geführt werden soll, wichtig. „Die notwendigen Formulare gehen in Kürze an alle Betroffenen“, so Wilhelm Köckeis. Innerhalb von drei Monaten müssen die Unterlagen dann an die Telekom übermittelt werden, damit der Ausbau erfolgen kann.

Weitere Besprechungsthemen zwischen Landrat, Bürgermeistern und Telekom waren das vorgegebene Materialkonzept mit den Dimensionen der Leerrohre und Glasfasern sowie die geplanten Verlegemethoden für die Breitband-Leitungen. Besonders wiesen die Telekom-Vertreter auf die Trassenbegehung über das Geo-Mapping hin, die die Zahl der notwendigen Vor-Ort-Termine deutlich reduzieren werde. Erläutert haben die Vertreter der Telekom auch, weshalb von der Verlegung der Leitung ins Haus bis zur Freischaltung und Buchbarkeit der neuen Bandbreiten mehrere Wochen vergehen können. Komplexe technische Verfahren sind dafür ausschlaggebend.


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