28.09.2019, 16:53 Uhr

Treffen in Berlin Handwerkskammer und Ostbayerische Bundestagsabgeordnete pflegen regen Austausch

Alois Rainer, Dr. Astrid Freudenstein, Jürgen Kilger (HWK), Dr. Georg Haber (HWK), Karl Holmeier und Herr Florian Oßner. (Foto: Büro Holmeier/Uhlemann)Alois Rainer, Dr. Astrid Freudenstein, Jürgen Kilger (HWK), Dr. Georg Haber (HWK), Karl Holmeier und Herr Florian Oßner. (Foto: Büro Holmeier/Uhlemann)

Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier fand im Deutschen Bundestag ein Gespräch mit Vertretern der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz (HWK) im Rahmen der Ostbayernrunde statt.

LANDKREIS SCHWANDORF Die Ostbayernrunde ist der Zusammenschluss der CSU-Bundestagsabgeordneten aus Ostbayern. Präsident der HWK, Dr. Georg Haber, und der Hauptgeschäftsführer, Jürgen Kilger, sprachen viele Themen an, von der Fachkräftegewinnung über das aktuelle Klimapaket bis zum Breitbandausbau im ländlichen Raum. Hierzu erklärte der Vorsitzende der Ostbayernrunde, Karl Holmeier:

„Das Handwerk ist das Rückgrat der Wirtschaft in Ostbayern, speziell im ländlichen Raum. Daher ist es wichtig, dass wir als Abgeordnete im ständigen Dialog mit den Handwerkskammern stehen. Wir müssen die Interessen des Handwerks berücksichtigen. Nur gemeinsam können wir die großen Herausforderungen unserer Zeit anpacken. Wenn wir unsere Klimaziele umsetzen wollen, sind wir auf die Innovation und das Können unserer Handwerker angewiesen, beispielsweise im Bereich der energetischen Gebäudesanierung und bei der Erneuerung von Heizanlagen.“

Dr. Haber führte aus: „Der hohe Standard der dualen Ausbildung garantiert die berufliche Zukunft jedes Handwerkers. Dennoch brauchen wir mehr Nachwuchs im Handwerk. Die Handwerkskammer wirbt deshalb auch an Universitäten, um auf die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und Chancen im handwerklichen Bereich aufmerksam zu machen.“

Karl Holmeier betonte in diesem Zusammenhang die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung.

Im Bereich des Infrastrukturausbaus waren sich alle Anwesenden einig: Der Ausbau des Glasfasernetzes muss schneller gehen. Außerdem muss den Betrieben die Möglichkeit gegeben werden, alternative Kraftstoffe für ihre Fahrzeuge zu nutzen. Daher soll der Aus- und Aufbau eines Erdgas-Tankstellennetzes in Ostbayern vorangetrieben werden.


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