07.08.2019, 15:54 Uhr

Das Staatliche Bauamt informiert Erneuerung der B14 – Vollsperrung in Hirschau ab 12. August

(Foto: Boris Rabtsevich/123rf.com)(Foto: Boris Rabtsevich/123rf.com)

In den zurückliegenden Wochen fanden umfangreiche Vorwegmaßnahmen zur Erneuerung der B14 in Hirschau zwischen der „Amberger Straße“ (Staatsstraße 2238) und dem östlichen Ortsausgang statt, um die Voraussetzung für die Erneuerung der Fahrbahnbeläge im Zuge der B14 in Hirschau zu schaffen.

HIRSCHAU Diese vorbereitenden Bauarbeiten sind nun so weit vorangeschritten, dass die für die Asphaltarbeiten notwendigen abschnittsweisen Vollsperrungen beginnend am Montag, 12. August, nacheinander aktiviert werden können. Um die Erreichbarkeit der anliegenden Betriebe, Einrichtungen und Wohnanwesen auch während der Bauzeit in angemessener Weise aufrechterhalten zu können, erfolgt die abschnittsweise Vollsperrung der B14, die je nach Baufortschritt jeweils einen anderen Teilabschnitt der B14 in Hirschau betrifft.

In der Sperrphase 1 ab Montag, 12. August, erfolgt zunächst nur die Vollsperrung der B14 in einem kurzen Teilbereich der Amberger Kaolinwerke. Die Umleitung der Verkehre zwischen Hirschau und Schnaittenbach erfolgt über die St2238 (Kohlberg) über die Kreisstraße AS19 zurück nach Schnaittenbach (analog in der Gegenrichtung). Die Verkehre zwischen Weiden und Amberg sind von dieser Bau-/Sperrphase zunächst noch nicht betroffen. Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach bittet alle Verkehrsteilnehmer, sich auf die Situation einzustellen, die eintretenden – jedoch unvermeidbaren - Behinderungen bei den individuellen Fahrtplanungen zu berücksichtigen und einen entsprechenden Zeitpuffer einzuplanen. Das Staatliche Bauamt bittet ferner alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger an den Ausweichstrecken um Verständnis für die auftretenden Einschränkungen und Verkehrsbehinderungen. Zur Vermeidung von Gefährdungen des Straßenbaupersonals als auch zur Vermeidung von Beeinträchtigungen des straffen Bauablaufes ersucht das Staatliche Bauamt alle Verkehrsteilnehmer, der Umleitungsregelung und der Beschilderung strikt Folge zu leisten, und bittet im Umfeld der Baumaßnahme um eine rücksichtsvolle und besonders aufmerksame Teilnahme am Straßenverkehr.

Vorankündigung

Vom Baufortschritt wird es abhängen, wann für den vorgenannten Teilabschnitt (B14 im Bereich der AKW) die Vollsperrung aufgehoben und für den nächsten Bauabschnitt (zweite Bau-/Sperrphase) die Vollsperrung eingerichtet erden (voraussichtlich ab Montag, 19. August). In dieser zweiten Bau-/Sperrphase sind dann umfangreichere Teile der B14 in Hirschau betroffen, die weiträumigere Umleitungen über die B299, die Staatsstraße 2123 sowie die Kreisstraße AS19 erfordern. Hierüber wird das Staatliche Bauamt rechtzeitig gesondert informieren.

Ergänzende Projektinformationen

Neben der Erneuerung der schadhaften und verdrückten Fahrbahnbeläge der B14 werden im Zuge dieser schwerpunktmäßig in den Sommerferien abzuwickelnden „konzertierten“ Baumaßnahme (Gemeinschaftsmaßnahme des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach und der Stadt Hirschau (Gehwege und Rohrleitungen)) folgende weitere Baumaßnahmen mit realisiert: der barrierefreie Umbau der Querungs- und Bushaltestellen, die Erneuerung, Modernisierung und barrierefreie Gestaltung der Lichtzeichenanlage Kreuzung B14/Bahnhofstraße, die Errichtung einer barrierefreien Fußgängerampel im Bereich der Kaolinwerke, Nähe Hiedererstraße,der Umbau der beidseitigen Bushaltestellen Kaolinwerk zu barrierefreien Bushaltestellen mit Halt auf der Fahrbahn, der barrierefreier Umbau der Fußgängerquerung an der bestehenden Lichtzeichenanlage der Kreuzung B14 / St2123 / Burgstraße, die Ergänzung/Erneuerung der dortigen Kabelschacht-/Leerrohranlage sowie Teilerneuerung der Signalgebermastfundamente zur nachfolgenden Erneuerung dieser Lichtzeichenanlage, der Austausch schadhafter Wasserleitungen und Ersatz der Schieberkappen durch leisere „einwalzbare“ Einbauten im Erneuerungsbereich der B14 im Auftrag der Stadt Hirschau und die Erneuerung / Sanierung schadhafter Entwässerungsrinnen/-einläufe und Randeinfassungen.

Um die eigentlichen Asphaltbauarbeiten zuverlässig innerhalb der für diesen enormen Bauumfang und der zur Aufrechterhaltung der Anliegererschließung unvermeidbaren Bauabschnittsbildung zeitlich sehr knapp bemessenen Sommerferien ausführen zu können, starteten die vorbereitenden Arbeiten bereits im Juni. Da sich die Arbeiten auf der Fahrbahn, insbesondere die Fräs- und Asphaltbauarbeiten, aus Gründen des Arbeitsschutzes und aus bautechnischen Aspekten nur unter Vollsperrung der jeweiligen Teilabschnitte der B14 ausführen lassen, wurden diese umfangreichen Arbeiten gezielt in die Zeit der Sommerferien gelegt, um Verkehrsbeeinträchtigungen (insbesondere Auswirkungen auf den Schulbusverkehr) in diesem verkehrlich neuralgischen Streckenabschnitt der B14 (Überlagerung der B14-Verkehre als auch der Verkehre Amberg – Weiden) minimieren zu können. Die in den Sommerferien aufeinander folgenden Bau-/Sperrabschnitte wurden in intensiven Abstimmungen mit den relevanten Beteiligten so konzipiert, dass die Anlieger insbesondere auch die unmittelbar anliegenden Firmen als auch der Freizeiteinrichtungen am Monte Kaolino trotz Baubetrieb aus einer Fahrtrichtung erreichbar bleiben.

Die Baulänge im Zuge der B14 beträgt 2,3 Kilometer. Die Kosten der Bauarbeiten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro.


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