07.08.2019, 15:30 Uhr

Ehrenamt Abschied von Denise Ackermann – Pionierin der Kinderfeuerwehren verlässt Schwandorf

OB Andreas Feller (rechts) und Stefan Schamberger, der Leiter des Ordnungsamtes (links) bedanken sich bei Denise Ackermann für ihre vorbildliche Arbeit für die Schwandorfer Kinderfeuerwehren. (Foto: Maria Schuierer)OB Andreas Feller (rechts) und Stefan Schamberger, der Leiter des Ordnungsamtes (links) bedanken sich bei Denise Ackermann für ihre vorbildliche Arbeit für die Schwandorfer Kinderfeuerwehren. (Foto: Maria Schuierer)

Denise Ackermann, eine Pionierin der Schwandorfer Kinderfeuerwehren, verlässt Schwandorf. Oberbürgermeister Andreas Feller bedankt sich bei Denise Ackermann für ihren Einsatz und Ihr Engagement für das Kinderfeuerwehrwesen in der Stadt Schwandorf.

SCHWANDORF Mittlerweile sind 83 Kinder Mitglied in einer der fünf Kinderfeuerwehren im Stadtgebiet Schwandorf. Es gibt die „Feuer(b)engel“ im Stadtteil Fronberg, die „Löschzwerge“ in Ettmannsdorf, die „Löschwichtel“ in Krondorf-Richt, die „Feuerdrachen“ in Dachelhofen und den „Grisugruppe“ im Stadtteil Kreith. Die Einrichtung einer Kinderfeuerwehr für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren war möglich, nachdem das Feuerwehrgesetz zum 1. Juli 2017 entsprechend geändert wurde.

Eine der Initiatorinnen der Schwandorfer Kinderfeuerwehren war Denis Ackermann. Die Kreitherin wollte etwas für den Feuerwehrnachwuchs ihres Heimatortes tun. Mit ihrer Idee stieß sie bei der Stadt Schwandorf auf offene Ohren. Als bayernweit erste Kommune hat die Stadt Schwandorf die Kosten für die Erstausstattung ihrer Kinderfeuerwehren übernommen.

Die Arbeit von Denis Ackermann hatte Vorbildcharakter. So wurde sie sowohl vom Bezirksfeuerwehrverband als auch vom Landkreisfeuerwehrverband als Leiterin des Fachbereiches Kinderfeuerwehren berufen. Mittlerweile wurde eine einheitliche Handreichung erarbeitet, an der Denis Ackermann mitgewirkt hat. Ziel der Kinderfeuerwehren ist es, den Kindern das Ehrenamt auf spielerische Art und Weise näher zu bringen, Ängste abzubauen und die Hilfsbereitschaft zu stärken.

Aus persönlichen Gründen verlässt Denis Ackermann nun die Stadt Schwandorf und zieht demnächst nach Nabburg um. Oberbürgermeister Andreas Feller bedauert den Wegzug von Frau Ackermann und dankt ihr für die von ihr geleistete Arbeit für den Feuerwehrnachwuchs. Ihre Arbeit beim Landkreis- und Bezirksfeuerwehrverband wird sie aber weiterführen.


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