12.04.2019, 08:48 Uhr

Bundestag Die Kötztingerin Antonia Zschacke blicke Marianne Schieder in Berlin über die Schulter

Antonia Zschacke und Marianne Schieder fordern „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“. (Foto: Büro Schieder/Geißler/Engelhard)Antonia Zschacke und Marianne Schieder fordern „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“. (Foto: Büro Schieder/Geißler/Engelhard)

Vier Wochen lang begleitete Antonia Zschacke aus Bad Kötzting die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder im Berliner Parlament. Von der klassischen Büroarbeit über verschiedene Gremiensitzungen bis hin zur Plenardebatte konnte sie sich ein umfassendes Bild von der Abgeordnetentätigkeit machen.

WERNBERG-KÖBLITZ/BERLIN In der ersten Woche stand die Vorbereitung für die kommenden zwei Sitzungswochen im Vordergrund. Denn auch wenn die Abgeordneten gerade nicht in Berlin sind, fallen zahlreiche Aufgaben an: So sichtete die Praktikantin die eingehende Post, stellte Sitzungsmappen für die unterschiedlichen Termine zusammen und recherchierte zu anstehenden Themen Hintergrundinformationen. Eine gute Vorbereitung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist unabdinglich, wenn sich ohne Pause ein Termin an den nächsten reiht. „Wichtig ist aber auch, dass Praktikantinnen und Praktikanten Politik „live“ erleben können. Zu möglichst vielen Terminen mitgehen und sehen, wie es wirklich läuft“, erklärt Marianne Schieder, die regelmäßig jungen Menschen Praktikumsplätze anbietet.

So standen Sitzungen der Ausschüsse für Recht und Verbraucherschutz sowie für Kultur und Medien und der SPD-Fraktion genauso wie das Verfolgen einer Plenardebatte auf Antonia Zschackes Programm. Außerdem verfolgte die Studentin eine Kundgebung vor dem Brandenburger Tor, wo anlässlich des „Equal Pay Day“ für den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit von Männern und Frauen demonstriert wurde – ein Thema für das sich auch Marianne Schieder und die ganze SPD-Fraktion einsetzen.

Antonia Zschacke freute sich über die Gelegenheit, den Bundestag von innen kennenzulernen. „Spontanität und Flexibilität sind in diesem Beruf besonders wichtig“, resümiert die Kötztingerin. So würden sich Termine schnell einmal ändern, komplett entfallen oder auch sehr kurzfristig neue angesetzt. Auf all das müsse man vorbereitet sein!


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