15.02.2019, 21:59 Uhr

Suche nach „verantwortungsvollen Lösungen“ Oras Group plant Schließung des Werkes in Burglengenfeld – etwa 170 Arbeitsplätze fallen weg

Produktionsstätte Burglengenfeld. (Foto: Oras Group)Produktionsstätte Burglengenfeld. (Foto: Oras Group)

Zur Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit, verfolgt Oras Group effiziente Umstrukturierungen in seiner europäischen Produktion. Im Zuge der Optimierungsmaßnahmen plant das Unternehmen die Aufgabe des Werks in Burglengenfeld sowie die Verlagerung der Produktion.

BURGLENGENFELD Hierdurch ließen sich eine optimale Kapazitätsauslastung sowie eine verbesserte Kostenstruktur erreichen und die Innovations-, Produktions- und Qualitätskompetenz in Europa sichern, so das Unternehmen.

„Vor dem Hintergrund einer ineffizienten Kapazitätsauslastung müssen wir unser Produktionsvolumen auf möglichst wenige Standorte konzentrieren. Dies trägt auch dazu bei, die bestehende Komplexität in der internen Logistik zu reduzieren und damit unsere Wettbewerbsfähigkeit erneut zu steigern“, erklärte Dipl.-Ing. Kari Lehtinen, President und CEO der Oras Group, zu der auch die Hansa Armaturen GmbH gehört.

Oras Group plant das Werk Burglengenfeld zu schließen und die Produktion an andere firmeneigene Standorte in Europa zu verlagern. Vorbehaltlich der Erörterungen mit den Arbeitnehmervertretungen werden durch die geplante Schließung etwa 170 Arbeitsplätze im Werk Burglengenfeld entfallen. Die Oras Group will unmittelbar mit den Arbeitnehmervertretern verantwortungsvolle Lösungen für die von der geplanten Schließung betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern finden.

Die Werke Kralovice (Tschechische Republik), Olesno (Polen) und Rauma (Finnland) sind von der Planung nicht betroffen.


0 Kommentare