14.02.2019, 18:21 Uhr

Gespräche beginnen Ende März 2019 Die Planungen für die Metropolenbahn kommen voran

(Foto: Hannes Lehner)(Foto: Hannes Lehner)

„Ende März 2019 werden zwischen dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Bahn AG (DB AG) die Gespräche zur Beauftragung der DB AG durch das BMVI zur Planung der Bahnstrecke München/Nürnberg-Schwandorf-Furth im Wald bis zur tschechischen Grenze beginnen.

LANDKREIS SCHWANDORF Auf Grundlage dieses Ergebnisses wird dann eine Vereinbarung über die Finanzierung getroffen. Sobald diese Vereinbarungen zum Abschluss gebracht wurden, kann die DB Netz AG mit den Planungen der Metropolenbahn beginnen. Dies ist eine gute Nachricht für meinen Wahlkreis Schwandorf - Cham,“ berichtet der Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Verkehrsausschusses, Karl Holmeier.

Anfang November 2018 wurde die Bahnstrecke München/Nürnberg bis zur tschechischen Grenze von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 hochgestuft. Damit wurde die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Metropolenbahn für die gesamte Region unterstrichen. Mit der Beauftragung der DB AG durch das BMVI mit der Planung zu beginnen, kommt das Projekt nun einen weiteren wichtigen Schritt voran.

„Auch zum barrierefreien Umbau des Bahnhofs in Cham gibt es gute Neuigkeiten. Die DB AG und der Freistaat Bayern haben schon vor einiger Zeit vereinbart, dass der Freistaat Bayern die Planungen zum barrierefreien Umbau finanziert. Diese Planungen können voraussichtlich noch in diesem Jahr begonnen werden. Zwar liegt noch keine Finanzierung für die Realisierung des Ausbaus des Bahnhofes Cham vor. Allerdings ist der Planungsbeginn eine wegweisende Grundvoraussetzung für den späteren barrierefreien Ausbau.“

„Der Beginn für die Planungen für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofes in Schwandorf ist hingegen noch unklar. Zum einen hängt dies damit zusammen, dass der Umfang des Auftrags für die Metropolenbahn noch nicht bekannt ist. Zum anderen wurde der Bahnhof unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien, wie zum Beispiel dem Anlagenalter und der Fahrgastzahlen, gegenüber anderen Bahnhöfen als nicht prioritär eingestuft. Damit ist zum jetzigen Zeitpunkt bedauerlicherweise noch nicht bekannt, wann mit den Planungen zum barrierefreien Ausbau begonnen werden wird. Der barrierefreie Ausbau ist für beide Bahnstationen ein wichtiges Anliegen, damit Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Nicht zuletzt profitieren auch Familien mit Kinderwagen und Radfahrer von dieser Maßnahme. Ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Planungen für den barrierefreien Ausbau beider Bahnhöfe zeitnah beginnen können,“ erklärt Karl Holmeier abschließend.


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