22.10.2018, 09:12 Uhr

Als eine Region auftreten Arbeit der Regionalmanagerin im Landkreis Amberg-Sulzbach nimmt Fahrt auf

Anfang September überbrachte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker den Förderbescheid für das Regionalmanagement des Landkreises Amberg-Sulzbach an Regionalmanagerin Maria Schmalzl, Landrat Richard Reisinger und Wirtschaftsförderer Harald Herrle. (Foto: Christine HolledererChristine Ho)Anfang September überbrachte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker den Förderbescheid für das Regionalmanagement des Landkreises Amberg-Sulzbach an Regionalmanagerin Maria Schmalzl, Landrat Richard Reisinger und Wirtschaftsförderer Harald Herrle. (Foto: Christine HolledererChristine Ho)

Seit August hat der Landkreis Amberg-Sulzbach wieder ein Regionalmanagement. Nun stellte Regionalmanagerin Maria Schmalzl der Lenkungsgruppe und dem Strategie-Netzwerk Regionalentwicklung ihre Pläne vor. Bis Juli 2021 wird die Region mit 5 Schwerpunktthemen fit für die Zukunft gemacht.

LANDKREIS AMBERG-SULZBACH So sollen im Rahmen des Strategie-Netzwerks Regionalentwicklung regionale Projekte koordiniert werden. Des Weiteren ist es ein Ziel der Regionalmanagerin, die regionale Wertschöpfung zu stärken sowie regionale Produkte und Dienstleistungen einer breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen. In einem weiteren Schritt will Schmalzl alle Leerstände in den Kommunen erfassen, Nutzungskonzepte entwickeln und ihre Hilfe bei der Vermarktung anbieten. Zudem werden mit einem intermodalen Verkehrskonzept die Verkehrsströme im Amberg-Sulzbacher Land erfasst und Angebote optimiert. Zunächst will Schmalzl jedoch die Außendarstellung der Region angehen und in Zusammenarbeit mit der entsprechenden Beteiligung der Öffentlichkeit in den kommenden drei Jahren eine Markenstrategie erarbeiten und umsetzen.

Für Landrat Richard Reisinger ist das neu geschaffene Regionalmanagement eine tragende Säule der Zusammenarbeit und wichtiges Instrument zur strategischen Weiterentwicklung des Landkreises Amberg-Sulzbach. Finanzielle Unterstützung erfährt die Region hier vom Freistaat Bayern. So übergab Finanz- und Heimatminister Albert Füracker im September einen Förderbescheid in Höhe von 347.120 Euro an Landrat Richard Reisinger, um die Qualität in der Region von Menschen aus der Region weiter zu steigern.

Die Lenkungsgruppe trifft sich künftig einmal im Jahr, um die strategische Entwicklung der Region voranzutreiben. Ihr gehören Vertreter der kreisangehörigen Gemeinden, der Amberger Oberbürgermeister, Vertreter der IHK und HWK sowie des Zweckverbandes Nahverkehr Amberg-Sulzbach und des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten an. Auch die Regierung der Oberpfalz und das Finanzministerium schicken ihre Vertreter in die Lenkungsgruppe, um den Einsatz der öffentlichen Mittel sowie den Projektfortschritt zu dokumentieren.

Im Strategie-Netzwerk Regionalentwicklung, ein operatives Gremium, das alle drei Monate zusammentreffen wird, sind unter anderem die AOVE, die LAG Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach,

Touristiker der Stadt und des Landkreises, die Wirtschaftsförderung des Landkreises, der zukünftige Frankenpfalzmanager, der Landschaftspflegeverband bzw. die Ökomodellregion, der Naturpark Hirschwald, das Stadtmarketing Amberg, die Volkshochschule Amberg-Sulzbach, der Klimaschutzkoordinator des Landkreises und Vertreter aus dem Bereich Jugend und Senioren vertreten. Dort werden die aktuellen Projekte aus den verschiedenen Initiativen vorgestellt und auch koordiniert. Denn einem sind sich alle Verantwortlichen bewusst: In der Region passiert enorm viel im Bereich der Regionalentwicklung, doch Doppelarbeit soll vermieden werden.


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