10.10.2018, 19:47 Uhr

Wirtschaft Karl Holmeier übergibt Bundesminister Dr. Müller Petition für fairen Welthandel

Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, gemeinsam mit Karl Holmeier bei der Übergabe der Petition des Eine-Welt-Ladens Teublitz e. V. im Deutschen Bundestag. (Foto: Büro Holmeier)Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, gemeinsam mit Karl Holmeier bei der Übergabe der Petition des Eine-Welt-Ladens Teublitz e. V. im Deutschen Bundestag. (Foto: Büro Holmeier)

Während seiner Sommertour im Wahlkreis Schwandorf Cham hat der CSU-Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier unter anderem den gemeinnützigen Eine-Welt-Laden Teublitz e. V. besucht. Die ehrenamtlichen Mitglieder haben die Gelegenheit genutzt und Holmeier eine Petition zum Einsatz der Bundestagsabgeordneten für fairen Handel deutscher Unternehmen mit Entwicklungsländern übergeben.

LANDKREIS SCHWANDORF Holmeier hat nun sein Versprechen eingelöst und die Petition mit rund 100 Unterschriften an den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, persönlich übergeben.

„Der Eine-Welt-Laden Teublitz e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben dem Ladengeschäft, die Öffentlichkeit über den fairen Handel zu informieren. Mit dieser Petition setzen sich die Vereinsmitglieder dafür ein, dass sich deutsche Unternehmen zukünftig nicht mehr an der Verletzung von Menschenrechten und der Zerstörung der Umwelt im Ausland bei der Herstellung von Alltagsprodukten beteiligen oder davon finanziell profitieren. Diese Unternehmensverantwortung soll gesetzlich verankert werden. Herr Dr. Müller hat mir zugesagt, das Anliegen des Eine-Welt-Laden Teublitz e. V. durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) prüfen zu lassen,“ berichtet der Bundestagsabgeordnete Holmeier.

Der Umsatz mit fair gehandelten Produkten steigt in Deutschland seit Jahren kontinuierlich an. Allein im Jahr 2017 wurde in Deutschland ein Umsatz von 1,3 Milliarden Euro durch den Verkauf von Fairtrade-Produkten erzielt. Dies zeigt, dass sich ein wachsender Anteil der Bevölkerung seiner ökologischen und sozialen Verantwortung bewusst ist und sich für bessere Handelsbedingungen der benachteiligten Produzentinnen und Produzenten in den Entwicklungsländern interessiert und einsetzt.

„Dieses wachsende Bewusstsein der Bevölkerung für den Fairtrade-Handel soll auch in der Gastronomie des Deutschen Bundestag verstärkt Einzug halten. Daher werde ich mich dafür einsetzen, dass dort künftig fair gehandelte Produkte angeboten werden,“ berichtet Holmeier abschließend.


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