01.10.2018, 15:31 Uhr

Militärische Vertrauensbildung Soldaten aus aller Welt zu Gast im Landratsamt Amberg-Sulzbach

(Foto: Michael Schröter)(Foto: Michael Schröter)

Das Wiener Dokument 2011 ist ein zentrales Instrument zur militärischen Vertrauensbildung zwischen den 57 Mitgliedsstaaten der OSZE. Es basiert auf der Schlussakte von Helsinki 1975 und wurde 1990 nach dem Ende des Kalten Krieges vereinbart. Zuletzt aktualisiert wurde es 2011.

LANDKREIS AMBERG-SULZBACH Das Wiener Dokument umfasst Maßnahmen für erhöhte militärische Transparenz (zum Beispiel bei Übungen und Manövern), zur militärischen Vertrauensbildung (zum beispiel Ausbau von Kontakten), sowie Mechanismen zur Verhinderung von Konflikten (zum Beispüiel Vermeidung militärischer Unfälle). Alle OSZE-Mitgliedsstaaten nutzen dieses Instrument zur militärischen Vertrauensbildung.

Im Rahmen dessen hat das Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr (ZVBw) nun einen Besuch in Vilseck und Grafenwöhr sowie des Landratsamtes Amberg-Sulzbach organisiert. Landrat Richard Reisinger empfing die 44 Gäste aus 27 verschiedenen Nationen im Kurfürstlichen Schloss und erklärte ihnen Wissenswertes über den Landkreis Amberg-Sulzbach mit all seinen Attraktionen und informierte über die Aufgaben eines Landratsamtes und eines Landrats. Eine Führung durch das Haus mit Endstation im Rosengarten rundete den Besuch ab.


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