22.03.2018, 22:44 Uhr

Antrittsbesuch Neuer Regierungsvizepräsident stellte sich im Amberger Rathaus vor

(Foto: Susanne Schwab/Stadt Amberg)(Foto: Susanne Schwab/Stadt Amberg)

Vor Kurzem wurde der neue Vizepräsident der Regierung der Oberpfalz Christoph Reichert in Regensburg offiziell in sein neues Amt eingeführt. Nur wenige Tage danach stattete er Oberbürgermeister Michael Cerny einen Antrittsbesuch ab. Gemeinsam mit den Vertretern der städtischen Referate hieß dieser den neuen Stellvertreter von Regierungspräsident Axel Bartelt im Amberger Rathaus willkommen.

AMBERG Christoph Reichert ist 51 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Töchter und stellte sich, im niederbayerischen Kelheim geboren, als „Rand-Oberpfälzer“ vor, der seinen Lebensmittelpunkt über Jahre hinweg in diesem Regierungsbezirk gefunden hat. Zudem bestünden eine Reihe verwandtschaftlicher Beziehungen in die Oberpfalz. Bevor er sein Amt als neuer Regierungsvizepräsident und Nachfolger von Walter Jonas am 1. Februar 2018 antrat, lebte Christoph Reichert jedoch mehr als 20 Jahre unter anderem in Mittelfranken sowie in und um München. Unter anderem leitete er von 2014 bis 2018 ein Sachgebiet in der Polizeiabteilung im Bayerischen Innenministerium. Zuvor war er vier Jahre lang persönlicher Referent und Leiter des Büros des dortigen Amtschefs. Das Verwaltungsgericht in Ansbach und das Landratsamt Starnberg zählten des Weiteren zu Reicherts beruflichen Stationen. „Doch nun bin sehr gerne wieder in die Oberpfalz zurückgekommen“, betonte der neue Regierungsvize und erzählte, dass er sich momentan in einer „Phase des Wieder-Kennenlernens“ befinde.

Oberbürgermeister Michael Cerny nahm Christoph Reicherts Besuch zum Anlass, ihm Amberg und die Region sowie aktuelle Amberger Projekte mit Anknüpfungspunkten zur Regierung vorzustellen. Zu den Themen, die dabei angesprochen wurden, zählten unter anderem die Neue Münze und das Bürgerspitalareal, das Fassadenprogramm, die interkommunale Zusammenarbeit bei der Ausweisung und Vermarktung von Gewerbegebieten, die Verkehrsplanung, die Leopoldkaserne und die Sperrgebietsverordnung, deren Fehlen der Stadt Amberg nach wie vor Probleme bereitet.

Außerdem stand die Lage des Einzelhandels, der sich angesichts der Konkurrenz durch das Internet momentan in einer schwierigen Situation befindet, bei diesem Gespräch im Mittelpunkt. Diese Tatsache, verdeutlichte Oberbürgermeister Michael Cerny, wirke sich auch auf die Städte und ihre weitere Entwicklung aus: „Unsere Aufgabe ist es, die historische Altstadt als Denkmal zu erhalten, genauso aber auch, dafür zu sorgen, dass sie sich mit Leben füllt.“ Für ihn sei es daher wichtig, zwischen den einzelnen Interessen abzuwägen und verträgliche Lösungen zu finden.

OB Michael Cerny nahm dieses Treffen gleichzeitig zum Anlass, die guten Beziehungen zwischen der Stadt Amberg und der Regierung der Oberpfalz zu betonen und sich für diese Zusammenarbeit zu bedanken. Diesen Dank nahm der neue Regierungsvizepräsident gerne entgegen und versprach seinerseits, dem Oberbürgermeister genauso wie den Vertretern der städtischen Referate als vertrauensvoller Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.


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