30.01.2018, 15:16 Uhr

Bundestagsausschüsse Marianne Schieder ist zukünftig für Kultur und Medien zuständig

Die neuen Mitglieder der Arbeitsgruppe Kultur und Medien in der SPD-Bundestagsfraktion (von links): Marianne Schieder, Martin Rabanus, Michelle Müntefering und Katrin Budde. (Foto: Büro Schieder)Die neuen Mitglieder der Arbeitsgruppe Kultur und Medien in der SPD-Bundestagsfraktion (von links): Marianne Schieder, Martin Rabanus, Michelle Müntefering und Katrin Budde. (Foto: Büro Schieder)

In dieser Woche konstituieren sich die Ausschüsse des Deutschen Bundestages und auch die Arbeitsgruppen der Fraktionen werden gebildet. Die SPD-Abgeordnete Marianne Schieder aus Wernberg-Köblitz wird in der für sie vierten Legislaturperiode Mitglied im Ausschuss und der SPD-Arbeitsgruppe für Kultur und Medien sein.

WERNBERG-KÖBLITZ/BERLIN „Kultur- und Medienpolitik spielt eine gewichtige Rolle für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft“, erklärt Schieder. Daher habe sie sich um eine Mitarbeit in diesem Bereich beworben und freue sich, ihr Wissen einbringen zu können. Zukünftig wir sie zuständig sein für Erinnerungskultur, die den Erhalt und die Konzeption von Gedenkstätten umfasst. „Mit den KZ-Gedenkstätten in Dachau und Flossenbürg haben wir in Bayern zwei große Erinnerungsorte, wo hervorragende Arbeit geleistet wird, die ich schätze und gerne unterstütze“, so die SPD-Politikerin weiter.

Wie bereits in den vorangegangenen Wahlperioden wird sie auch wieder für das Urheberrecht zuständig sein. Die Kontinuität in der fachlichen Arbeit schätze Schieder dabei besonders: „Im Rechts- sowie im Bildungsausschuss habe ich bereits aus unterschiedlichen Perspektiven das Urheberrecht mitgestaltet.“ Gerade in diesem komplexen Bereich sei es unerlässlich, kontinuierlich am Ball und im Gespräch mit den betroffenen Gruppen zu bleiben – egal ob Kunstschaffende, Verlage oder Nutzerinnen und Nutzer.

Neben der Kultur- und Medienpolitik wird Schieder erneut auch Mitglied im Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung sein und ein Auge auf die korrekte Arbeitsweise des Parlaments haben. Bereits im Dezember wurde sie zur Parlamentarischen Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion gewählt.


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