11.12.2020, 09:09 Uhr

Coronavirus Ausgangssperre in 30 bayerischen Landkreisen und Städten

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In insgesamt 30 bayerischen Landkreisen und Städten gilt zwischen 21 und 5 Uhr zusätzlich zu den landesweiten Ausgangsbeschränkungen eine Ausgangssperre. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am Donnerstagabend, 10. Dezember, mitgeteilt.

Bayern. Maßgeblich für diese Verschärfung der Ausgangsbeschränkungen ist, ob ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Sieben-Tages-Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten hat. Die Maßnahmen gelten dann bis zur Aufhebung durch die Kreisverwaltungsbehörde. Herrmann kündigte die strikte Kontrolle der Maßnahmen durch die Bayerische Polizei an. „Wir forcieren den Kampf gegen das Virus weiter. Das wird uns nur gelingen, wenn sich alle an die Regeln halten. Deshalb werden wir das auch konsequent kontrollieren, auch mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei. Insbesondere in den Hotspots gilt: Bleiben Sie daheim!“

Demnach gilt auf der Grundlage der RKI-Zahlen für folgende Landkreise und kreisfreien Städte heute eine Ausgangssperre:

•Landkreis Altötting

•Landkreis Augsburg

•Landkreis Coburg

•Landkreis Erding

•Landkreis Freyung-Grafenau

•Landkreis Günzburg

•Landkreis Hof

•Landkreis Landshut

•Landkreis Main-Spessart

•Landkreis Mühldorf a.Inn

•Landkreis Neumarkt

•Landkreis Neu-Ulm

•Landkreis Nürnberger Land

•Landkreis Passau

•Landkreis Regen

•Landkreis Roth

•Landkreis Straubing-Bogen

•Landkreis Traunstein

•Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge

•Stadt Augsburg

•Stadt Coburg

•Stadt Fürth

•Stadt Hof

•Stadt Kaufbeuren

•Stadt Landshut

•Stadt München

•Stadt Nürnberg

•Stadt Passau

•Stadt Rosenheim

•Stadt Schwabach

Darüber hinaus gilt ab Donnerstag, 11. Dezember, in folgenden Landkreisen und kreisfreien Städte eine Ausgangssperre:

•Landkreis Amberg-Sulzbach

•Landkreis Dachau

•Landkreis Deggendorf

•Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm

In den genannten Kommunen ist damit der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung in dieser Zeit grundsätzlich untersagt. Weitergehende Regelungen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörden bleiben hiervon unberührt.


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