21.07.2020, 12:39 Uhr

Pandemie Regensburger Jugendbeirat stellt Anfrage zur Corona-App – Antwort des Kultusministeriums enttäuscht

Jugendbeiratsvorsitzende Leyla Stanojevic und Nicolas Schmidl, der bisherige Vorsitzende des Jugendbeirates. Foto: Simon SchmidJugendbeiratsvorsitzende Leyla Stanojevic und Nicolas Schmidl, der bisherige Vorsitzende des Jugendbeirates. Foto: Simon Schmid

Bereits im Juni hat der bisherige Vorsitzende des Regensburger Jugendbeirates, Nicolas Schmidl, eine Anfrage an Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer gestellt. Es geht darum, die Nutzung der Corona-Warn-App auch an Schulen zu ermöglichen.

Regensburg. Dazu sei es notwendig, die Smartphones auch während der Schulzeit angeschaltet zu lassen. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg unterstützte diesen Vorschlag und hat ihn zur Prüfung an die Ministerialbeauftragten weitergeleitet. Am 15. Juli kam eine Antwort vom Ministerialbeauftragten der Gymnasien in der Oberpfalz, dass die „Nutzung der Corona-App an den Schulen nicht erforderlich“ sei. Die Antwort sorgt im Jugendbeirat, der gerade in eine neue Amtsperiode startet, für Unverständnis. Nicolas Schmidl als scheidender Vorsitzender des Jugendbeirats und Kreisvorsitzender der Schülerunion findet, dass die App gerade in Schulen dingend erforderlich sei und an diesem Ort der Staat, der die Corona-App entwickeln ließ und auf die Nutzung durch die Bürger angewiesen ist, dies zulassen müsste. Auch die neu gewählte Vorsitzende des Jugendbeirats Leyla Stanojevic beklagt: „Wenn die vom Staat entwickelte App schon nicht in staatlichen Einrichtungen benutzt werden darf, kann der Staat dies auch kaum von privaten Unternehmen erwarten.“


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