25.06.2020, 08:45 Uhr

Freistaat stellt Mittel bereit Gotthardt begrüßt „belgisches Modell“ bei Ferienbetreuung in Bayern

 Foto: Philipp Seitz Foto: Philipp Seitz

Der Freistaat wird dieses Jahr einmalig Fördermittel bereitstellen, um zusätzliche, freizeitpädagogisch orientierte Ferienangebote in den Sommerferien zu ermöglichen. Ein Vorschlag, den Tobias Gotthardt als Jugendpolitischer Sprecher der FW-Landtagsfraktion „nach belgischem Modell“ auf die Agenda gebracht hatte.

Kallmünz. Durchgeführt werden sollen die vor allem an die Jahrgangsstufen 1 bis 6 gerichteten Angebote durch den Bayerischen Jugendring und seine Mitgliedsverbände. „Einen besseren Experten gibt es dafür im Freistaat kaum“, so Gotthardt. Eingebracht habe er die Idee im familienpolitischen Positionspapier seiner Fraktion zur Corona-Krise bereits im April – aus eigener Erfahrung nach „belgischem Modell“. Gotthardt hat als dreifacher Vater jahrelang in Brüssel gearbeitet und gelebt. In allen Sommerferien gibt es in den sogenannten „Stages“ vielfältigste Angebote für Kinder in der Ferienzeit. „Vom Zirkuskurs bis hin zur Mathe-Gruppe, da ist alles drin.“

Entsprechende Angebote werde es nun auch flächendeckend in Bayern geben. Durch das Angebot sollen auch Alleinerziehende und Eltern unterstützt werden, die ihren Jahresurlaub bereits vor den Sommerferien eingebracht haben. „Ich meine, das ist ein pragmatischer Ansatz, der Druck von den gestressten Eltern nimmt, ohne dabei aber das Ferienerlebnis der Kinder zu schmälern.“


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